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Künstliche Intelligenz, Big Data und die Zukunft der Demokratie

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102 Dokumente
29. Juni 2020
1
Die Stimmungsindikatoren haben sich im Juni weiter von ihren Tiefs entfernt. In Deutschland hat der Ifo-Index dank besserer Erwartungen einen Sprung nach oben gemacht. Die Lage der Unternehmen bleibt dagegen schwierig, weshalb auch die Erholung ein langer, steiniger Weg werden dürfte. In dieser Woche richten sich die Blicke auf die Juni-Zahlen für die Inflation und den Arbeitsmarkt. Während die Inflation auf niedrigem Niveau verharren sollte, dürfte die Arbeitslosenquote weiter steigen. Schließlich tritt am Mittwoch die als Herzstück des Konjunkturpakets angekündigte temporäre Senkung der Mehrwertsteuer in Kraft, die nach Wunsch der Koalition den heimischen Konsum anregen soll. Zudem übernimmt Deutschland für das nächste halbe Jahr die EU-Ratspräsidentschaft, dessen Schwerpunkt auf dem „Europäischen Wiederaufbaufonds“ liegen dürfte. Während in den USA u.a. der Arbeitsmarktbericht für Juni und das Sitzungsprotokoll der Fed von Interesse sein dürften, werden in China die PMIs für den Monat Juni weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Erholung geben. [mehr]
22. Juni 2020
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Der Verlauf der Corona-Pandemie auf dem amerikanischen Kontinent und insbesondere die Neuinfektionszahlen in den USA bestimmen die Risikowahrnehmung. Vertreter der Fed zeigten sich zuletzt besorgt über die schleppende Eindämmung und brachten weitere Konjunkturhilfen in Spiel. In dieser Woche erlauben die globalen Stimmungsindikatoren (PMIs & ifo) einen Blick auf die Konjunktureinschätzungen in den jeweiligen Volkswirtschaften. Wir erörtern die wirtschaftlichen Erholungstendenzen und deren Implikationen für die Märkte. Zudem besprechen wir ein Presseinterview von Bundesbankpräsident Weidmann, in dem er nochmals auf das Verfassungsgerichtsurteil zu den EZB-Staatsanleihekäufen einging. [mehr]
15. Juni 2020
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Nach und nach werden die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Pandemie auch in den harten Wirtschaftsdaten sichtbar: So verzeichnete Deutschland im April starke Einbrüche bei der Industrieproduktion und den Ausfuhren. Wie stark bzw. schwach die nun erwartete wirtschaftliche Erholung ausfällt, zeigen die nächsten Wochen. In den USA konnte der arg gebeutelte Arbeitsmarkt im Mai bereits positiv überraschen. In dieser Woche dürften die Einzelhandelsumsätze und die Produktionszahlen im Verarbeitenden Gewerbe für den Berichtsmonat Mai weitere Anhaltspunkte dafür liefern, wie es um die US-Konjunktur steht. In Großbritannien ist das BIP im April um mehr als 20% abgestürzt. Mit Spannung wird daher die für den Donnerstag terminierte BoE-Sitzung erwartet. Unsere Ökonomen rechnen mit einer Ausweitung des QE-Programmes. [mehr]
20. Mai 2020
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Wir sind in Bezug auf die Weltwirtschaft zunehmend pessimistischer geworden, obwohl sich die Märkte aufgrund der langsameren Ausbreitung von COVID-19 und der sinkenden Zahl von Todesfällen sowie der umfangreichen und außergewöhnlichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen rund um die Welt deutlich erholt haben. In unserem Basisszenario prognostizieren wir für die wichtigen Industrieländer nun für 2020 ein sehr viel schwächeres Wachstum. Die Krise wird die Staatshaushalte auf lange Sicht in Mitleidenschaft ziehen; insgesamt ist mit ähnlich hohen Defiziten zu rechnen wie in Kriegszeiten. [mehr]
14. Mai 2020
6
Corona-Krise und Klimawandel unterscheiden sich hinsichtlich der individuell gefühlten Betroffenheit und der Bereitschaft der Menschen, zur Lösung des Problems auf Gewohntes zu verzichten. Gemeinsam haben beide Herausforderungen, dass bessere technologische Lösungen notwendig sind, um hohe volkswirtschaftliche Kosten zu vermeiden. Bei der Corona-Krise zählen wirksame Medikamente und Impfstoffe gegen das Virus zu diesen Technologien. Beim Klimaschutz benötigen wir leistungsfähige, möglichst CO₂-arme, regelbare und kostengünstige Energieträger, die klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Daran sollten die klügsten Köpfe der Welt in den kommenden Jahren forschen. [mehr]
27. Februar 2020
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In diesem Beitrag befassen wir uns mit Argentiniens Schuldensituation und schätzen die Tragbarkeit der Verschuldung anhand von Projektionen für den Schuldenstand und für die Fähigkeit des Landes ein, seine Devisenverschuldung zurückzuzahlen. Argentiniens Schuldenproblem ist darauf zurückzuführen, dass fiskalpolitische Erwägungen grundsätzlich Vorrang haben und ein nominaler Anker fehlt. Das Problem wird so lange bestehen, bis das Land Strukturreformen durchführt. Die makroökonomische Lage ist deutlich schwieriger als zu Beginn des Jahrtausends – und zwar sowohl in Bezug auf das Wachstumspotenzial als auch auf die Inflation und äußere Faktoren. [mehr]
25. Februar 2020
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Das Phase-1-Handelsabkommen zwischen den USA und China bedeutet mehr als eine Waffenruhe im Handelskrieg und Einkäufe im Wert von USD 200 Mrd. Es deckt eine breite Palette von Themen ab, die vom Schutz des geistigen Eigentums bis zur Öffnung des chinesischen Marktes reichen. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Handelsabkommens könnte sich nach unserer Auffassung langfristig sehr positiv auf China und die Weltwirtschaft auswirken. [mehr]
24. Januar 2020
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Einige ernsthafte Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft sind nicht eingetreten, und die Sorge, dass es zu einer Rezession kommen könnte, schwindet. Daher glauben wir, dass die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten Fahrt aufnehmen wird. Wir haben uns bereits in Q4 optimistischer gezeigt und jetzt unsere Prognosen für die USA, den Euroraum und China für 2020 erneut angehoben. [mehr]
11. Dezember 2019
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Das globale Wachstum hat sich in den vergangenen 18 Monaten synchron verlangsamt, erreicht aber aktuell – deutlich vor dem Abgleiten in eine Rezession – seine Talsohle und sollte Anfang des kommenden Jahres wieder auf Kurs kommen. Während sich die Konjunktur in näherer Zukunft noch etwas weiter abschwächen könnte, sind wir auf Sicht von mehreren Quartalen optimistisch. In der Handels- und nationalen Politik schwinden die Unsicherheiten, der Lagerüberhang ist begrenzt und die lockere Geldpolitik hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. [mehr]
28. Oktober 2019
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Die gute Nachricht in diesem Monat lautet: Die größten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft haben sich abgeschwächt. Bei den Brexit-Verhandlungen wurden Fortschritte erzielt und im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind beide Seiten derzeit eher an Gesprächen als an einer weiteren Verschärfung der Spannungen interessiert. Allerdings sind zahlreiche handelspolitische Fragen noch ungelöst und dürften es auch noch einige Zeit lang bleiben. [mehr]
6.7.5