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Künstliche Intelligenz, Big Data und die Zukunft der Demokratie

Weitere Dokumente zum Thema "International"

103 Dokumente
10. August 2020
1
Nach den besser als befürchteten Q2-BIP Zahlen in vielen Ländern erwarten wir jetzt „nur noch“ ein Rückgang des globalen BIPs um 4 ½%. Unsicherheitsfaktoren sind dabei neben der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie vor allem der Ausgang der aktuellen politischen Auseinandersetzung in den USA um ein weiteres Rettungspakt, wo wir in dieser Woche eine Entscheidung erwarten. Darüber hinaus dürfte auch der Fortgang des US-chinesischen Konflikts, der in den letzten Wochen wieder an Intensität zugenommen hat, die Märkte beschäftigen. [mehr]
3. August 2020
2
Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen bleibt weiterhin eines der bestimmenden Themen. Das gilt insbesondere für die USA, wo die jüngst weiter hohen Neuinfektionszahlen eine Diskussion um die erneute Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen in verschiedenen Bundesstaaten befeuern. Das wäre ein Dämpfer für wirtschaftliche Erholung. Die Corona-Krise hat in den USA deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Nachdem das FPUC-Programm zur Unterstützung der Arbeitslosen Ende Juli ausgelaufen ist, ringen Republikaner und Demokranten weiter um ein Folgepaket. Bis dahin könnte FPUC verlängert werden. Auch in der Eurozone sind die Corona-Fallzahlen weiterhin ein Thema. Die wirtschaftliche Erholung wird auch hier davon bestimmt, ob Eindämmungsmaßnahmen wieder verschärft werden müssen. Hinweise, mit wie viel Schwung die deutsche Wirtschaft in die zweite Jahreshälfte gestartet ist, dürften die Juni-Zahlen zu den Auftragseingängen und der Industrieproduktion geben. Zu Wochenbeginn zeichnet die Veröffentlichung der finalen PMIs das aktuelle Stimmungsbild im Juli nach. [mehr]
27. Juli 2020
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Die weiter steigenden Corona-Fallzahlen in großen Teilen der Welt trüben die wirtschaftlichen Erholungsperspektiven (nicht nur) der deutschen Exportwirtschaft ein. Gleichwohl überraschten die PMI-Daten am letzten Freitag positiv. Der Verhandlungserfolg beim EU-Gipfel bildete den wirtschaftspolitischen Höhepunkt der letzten Woche. Nach den heutigen ifo-Daten sind die BIP-Zahlen für Deutschland für das 2. Quartal der wichtigste Datenpunkt in der kommenden Woche. Auch in den USA werden BIP-Zahlen für Q2 erwartet. Zudem dürften die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA aufzeigen, ob die anhaltende Corona-Krise wieder tiefere Spuren am Arbeitsmarkt hinterlässt. In der letzten Woche war hier wieder ein Anstieg zu verzeichnen. [mehr]
9. Juli 2020
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Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet. [mehr]
20. Mai 2020
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Wir sind in Bezug auf die Weltwirtschaft zunehmend pessimistischer geworden, obwohl sich die Märkte aufgrund der langsameren Ausbreitung von COVID-19 und der sinkenden Zahl von Todesfällen sowie der umfangreichen und außergewöhnlichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen rund um die Welt deutlich erholt haben. In unserem Basisszenario prognostizieren wir für die wichtigen Industrieländer nun für 2020 ein sehr viel schwächeres Wachstum. Die Krise wird die Staatshaushalte auf lange Sicht in Mitleidenschaft ziehen; insgesamt ist mit ähnlich hohen Defiziten zu rechnen wie in Kriegszeiten. [mehr]
14. Mai 2020
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Corona-Krise und Klimawandel unterscheiden sich hinsichtlich der individuell gefühlten Betroffenheit und der Bereitschaft der Menschen, zur Lösung des Problems auf Gewohntes zu verzichten. Gemeinsam haben beide Herausforderungen, dass bessere technologische Lösungen notwendig sind, um hohe volkswirtschaftliche Kosten zu vermeiden. Bei der Corona-Krise zählen wirksame Medikamente und Impfstoffe gegen das Virus zu diesen Technologien. Beim Klimaschutz benötigen wir leistungsfähige, möglichst CO₂-arme, regelbare und kostengünstige Energieträger, die klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Daran sollten die klügsten Köpfe der Welt in den kommenden Jahren forschen. [mehr]
27. Februar 2020
9
In diesem Beitrag befassen wir uns mit Argentiniens Schuldensituation und schätzen die Tragbarkeit der Verschuldung anhand von Projektionen für den Schuldenstand und für die Fähigkeit des Landes ein, seine Devisenverschuldung zurückzuzahlen. Argentiniens Schuldenproblem ist darauf zurückzuführen, dass fiskalpolitische Erwägungen grundsätzlich Vorrang haben und ein nominaler Anker fehlt. Das Problem wird so lange bestehen, bis das Land Strukturreformen durchführt. Die makroökonomische Lage ist deutlich schwieriger als zu Beginn des Jahrtausends – und zwar sowohl in Bezug auf das Wachstumspotenzial als auch auf die Inflation und äußere Faktoren. [mehr]
25. Februar 2020
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Das Phase-1-Handelsabkommen zwischen den USA und China bedeutet mehr als eine Waffenruhe im Handelskrieg und Einkäufe im Wert von USD 200 Mrd. Es deckt eine breite Palette von Themen ab, die vom Schutz des geistigen Eigentums bis zur Öffnung des chinesischen Marktes reichen. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Handelsabkommens könnte sich nach unserer Auffassung langfristig sehr positiv auf China und die Weltwirtschaft auswirken. [mehr]
24. Januar 2020
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Einige ernsthafte Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft sind nicht eingetreten, und die Sorge, dass es zu einer Rezession kommen könnte, schwindet. Daher glauben wir, dass die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten Fahrt aufnehmen wird. Wir haben uns bereits in Q4 optimistischer gezeigt und jetzt unsere Prognosen für die USA, den Euroraum und China für 2020 erneut angehoben. [mehr]
11. Dezember 2019
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Das globale Wachstum hat sich in den vergangenen 18 Monaten synchron verlangsamt, erreicht aber aktuell – deutlich vor dem Abgleiten in eine Rezession – seine Talsohle und sollte Anfang des kommenden Jahres wieder auf Kurs kommen. Während sich die Konjunktur in näherer Zukunft noch etwas weiter abschwächen könnte, sind wir auf Sicht von mehreren Quartalen optimistisch. In der Handels- und nationalen Politik schwinden die Unsicherheiten, der Lagerüberhang ist begrenzt und die lockere Geldpolitik hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. [mehr]
7.0.7