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Ausblick 2019: Abflachung des Wachstums, aber kein Einbruch

28. Dezember 2018
Die Schwankungen an den Märkten und die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass der Aufschwung langsam abflacht. Insgesamt bleibt die Weltwirtschaft aufgrund begrenzter freier Kapazitäten und zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt 2019 auf Expansionskurs. In den USA verliert das Wachstum in den kommenden Quartalen aber moderat an Tempo, während die Wachstumsverlangsamung im Euroraum noch etwas deutlicher ausfällt. Gleichwohl dürften die Zentralbanken die geldpolitische Unterstützung in der ersten Jahreshälfte weiter zurückfahren, um im nächsten Abschwung wieder Spielraum für Stimulusmaßnahmen zu haben. ... [mehr]

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94 Dokumente
2. Dezember 2019
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Die SPD-Parteibasis hat votiert: Sie wünschen sich das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans als neue Parteispitze. Mit einem Stimmenanteil von rund 53% haben die beiden erklärten Gegner der Großen Koalition ihre Kontrahenten Olaf Scholz und Klara Geywitz, die lediglich etwas mehr als 45% der Stimmen auf sich vereinen konnten, in die Schranken verwiesen. Auch wenn das Ergebnis nicht automatisch das Ende der Groko bedeutet, hat es das Risiko eines Koalitionsbruchs erhöht. Konjunkturseitig dürfte sich diese Woche die Aufmerksamkeit u.a. auf die Oktober-Zahlen zu den deutschen Auftragseingängen und zur deutschen Industrieproduktion richten. Die letzten Zahlen zum Ifo-Geschäftsklima haben zumindest eine Stabilisierung der Konjunkturlage angezeigt. In den USA dürfte der Arbeitsmarktbericht für November weitere Aufschlüsse auf die Stärke des Arbeitsmarktes geben. [mehr]
25. November 2019
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Die jüngsten Stimmungsindikatoren in der Eurozone und den USA haben sich gebessert. Gerade in der Industrie mehren sich die Signale, dass die Talsohle erreicht sein könnte. Für eine kräftige Erholung bedarf es aber einer weiteren Entspannung in den internationalen Handelskonflikten. Hier gab es zuletzt keine einheitlichen Signale, weshalb die Unsicherheit noch nicht verflogen ist. In Deutschland konnte eine technische Rezession nicht zuletzt dank der robusten Binnenwirtschaft verhindert werden; dies haben die jüngsten Details zu den BIP-Zahlen für das 3. Quartal gezeigt. [mehr]
18. November 2019
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Es gibt erste Anzeichen, dass die Abschwächung des globalen Konjunktursentiments die Talsohle erreicht hat. Seitdem die USA ein abgestuftes Handelsabkommen mit China anstreben, haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen und die Wachstumsaussichten verbessert. Auch beim Brexit zeichnet sich eine konstruktive Entwicklung ab. Wir erwarten für die USA eine Bodenbildung der Wachstumsverlangsamung in Q4 2019 und für die Eurozone, nach einer Seitwärtsbewegung im Winter, eine leichte Belebung in Q2 2020. Nachdem die deutsche Volkswirtschaft in Q3 2019 um 0,1% gg. Vq. gewachsen ist, wurde eine technische Rezession um Haaresbreite vermieden. Daher haben wir unsere BIP-Prognosen für 2019 und 2020 leicht abgehoben. [mehr]
28. Oktober 2019
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Die gute Nachricht in diesem Monat lautet: Die größten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft haben sich abgeschwächt. Bei den Brexit-Verhandlungen wurden Fortschritte erzielt und im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind beide Seiten derzeit eher an Gesprächen als an einer weiteren Verschärfung der Spannungen interessiert. Allerdings sind zahlreiche handelspolitische Fragen noch ungelöst und dürften es auch noch einige Zeit lang bleiben. [mehr]
17. September 2019
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Nach einem ereignisreichen Sommer haben sich die Abwärtsrisiken zweifellos erhöht und die Zentralbanken werden darauf mit weiteren Lockerungen reagieren. Wir haben unsere US-Prognosen vor allem aufgrund der handelspolitischen Unsicherheiten nach unten korrigiert. Das Verarbeitende Gewerbe schrumpft und es sind erste Belastungserscheinungen am ansonsten robusten Arbeitsmarkt zu erkennen. [mehr]
16. September 2019
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Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen. Global schrumpft derzeit die Pkw-Nachfrage. Hinzu kommen die technologischen Mega-Trends, nämlich vernetztes Fahren sowie die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien. Großen Einfluss auf die Mobilität der Zukunft wird staatliche Regulierung haben, denn die ehrgeizigen Klimaschutzziele passen nicht zum heutigen Mobilitätsverhalten der Menschen. [mehr]
21. August 2019
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Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb harter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetzwerk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze allerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Ausweg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. [mehr]
18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
27. Mai 2019
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Die Fundamentaldaten für die Weltwirtschaft sind zwar nach wie vor günstig, aber das erneute Aufflammen des Handelskonflikts macht die Märkte nervös. Rücksetzer um rund 5% an den Aktienmärkten sind in einer durchschnittlichen Hausse-Phase normal. Falls sich jedoch die weltweite Handelsordnung – gefühlt oder tatsächlich – grundlegend und unerwartet änderte, würde die Marktkorrektur sicherlich deutlich stärker ausfallen. [mehr]
2.7.1