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Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken?

21. August 2019
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Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb harter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetzwerk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze allerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Ausweg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. [mehr]

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96 Dokumente
17. Februar 2020
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Im 4. Quartal 2019 ist das Wachstum der deutschen Volkwirtschaft zum Stillstand gekommen. Während der Konsum im Vergleich zum Vorquartal an Dynamik verloren hat, sind die Ausrüstungsinvestitionen deutlich gesunken. Der Coronavirus bleibt ein großer Unsicherheitsfaktor für den weiteren globalen Konjunkturverlauf. Wir rechnen für Deutschland mit einem Rückgang des BIP um 0,1% in Q1 2020. Die Februar-Zahlen zu den Einkaufsmanagerindizes dürften in dieser Woche Anhaltspunkte zu den vom Coronavirus ausgehenden negativen Wachstumseffekten liefern. Diese werden für Deutschland, die Eurozone sowie die USA am Freitag veröffentlicht. [mehr]
10. Februar 2020
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Der Ausbruch des Coronavirus beschäftigt nach wie vor die Märkte. Wir haben unsere BIP-Prognose für China, Deutschland und andere Länder für das Jahr 2020 (leicht) nach unten revidiert. Die Rezession in der deutschen Industrie hielt auch im 4. Quartal 2019 an. Zwar gab es zuletzt Zeichen einer konjunkturellen Belebung in der Industrie. Das Coronavirus dürfte dieser Entwicklung einen Dämpfer versetzen. In den USA sorgten gute Daten vom Arbeitsmarkt für wirtschaftlichen Rückenwind und helfen US-Präsident Trump im beginnenden Wahlkampf. [mehr]
3. Februar 2020
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Gerade als die Märkte hofften, dass mit abnehmender wirtschaftspolitischer Unsicherheit nach dem amerikanisch-chinesischen Phase One-Deal die Weltwirtschaft wieder Tritt fassen würde, schockt der Coronavirus die chinesische Wirtschaft und die globalen Kapitalmärkte. Ausmaß und wirtschaftliche Folgen des Ausbruchs sind derzeit nicht zu quantifizieren, aber die Märkte erwarten schon jetzt, dass die Fed bis Sommer ihre Zinsen senken könnte. [mehr]
24. Januar 2020
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Einige ernsthafte Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft sind nicht eingetreten, und die Sorge, dass es zu einer Rezession kommen könnte, schwindet. Daher glauben wir, dass die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten Fahrt aufnehmen wird. Wir haben uns bereits in Q4 optimistischer gezeigt und jetzt unsere Prognosen für die USA, den Euroraum und China für 2020 erneut angehoben. [mehr]
11. Dezember 2019
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Das globale Wachstum hat sich in den vergangenen 18 Monaten synchron verlangsamt, erreicht aber aktuell – deutlich vor dem Abgleiten in eine Rezession – seine Talsohle und sollte Anfang des kommenden Jahres wieder auf Kurs kommen. Während sich die Konjunktur in näherer Zukunft noch etwas weiter abschwächen könnte, sind wir auf Sicht von mehreren Quartalen optimistisch. In der Handels- und nationalen Politik schwinden die Unsicherheiten, der Lagerüberhang ist begrenzt und die lockere Geldpolitik hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. [mehr]
28. Oktober 2019
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Die gute Nachricht in diesem Monat lautet: Die größten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft haben sich abgeschwächt. Bei den Brexit-Verhandlungen wurden Fortschritte erzielt und im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind beide Seiten derzeit eher an Gesprächen als an einer weiteren Verschärfung der Spannungen interessiert. Allerdings sind zahlreiche handelspolitische Fragen noch ungelöst und dürften es auch noch einige Zeit lang bleiben. [mehr]
17. September 2019
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Nach einem ereignisreichen Sommer haben sich die Abwärtsrisiken zweifellos erhöht und die Zentralbanken werden darauf mit weiteren Lockerungen reagieren. Wir haben unsere US-Prognosen vor allem aufgrund der handelspolitischen Unsicherheiten nach unten korrigiert. Das Verarbeitende Gewerbe schrumpft und es sind erste Belastungserscheinungen am ansonsten robusten Arbeitsmarkt zu erkennen. [mehr]
16. September 2019
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Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen. Global schrumpft derzeit die Pkw-Nachfrage. Hinzu kommen die technologischen Mega-Trends, nämlich vernetztes Fahren sowie die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien. Großen Einfluss auf die Mobilität der Zukunft wird staatliche Regulierung haben, denn die ehrgeizigen Klimaschutzziele passen nicht zum heutigen Mobilitätsverhalten der Menschen. [mehr]
18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
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