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Bargeld sorgt für besseren Datenschutz – und stärkt so den Einzelnen

18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]

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104 Dokumente
28. September 2020
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Das Auswärtige Amt hat in den letzten Wochen immer mehr Reisewarnungen für EU-Staaten ausgesprochen, weil dort die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen gestiegen ist. Sollte es bei tendenziell steigenden bzw. hohen Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit bleiben, dürften im Winterhalbjahr 2020/21 immer mehr Länder und Regionen in der EU mit einer Reisewarnung belegt werden. Der Tourismusbranche, konkret den Reiseveranstaltern und -büros in Deutschland sowie den Betrieben im Ausland, droht ohne begleitende Maßnahmen damit in den kommenden Wochen und Monaten eine Entwicklung, die einem Lockdown ähnelt. Ein schneller und unkomplizierter Zugang zu verlässlichen Corona-Tests wäre eine Möglichkeit, Reisen auch in Zeiten von Corona zu ermöglichen. Die Kosten für die Tests sollten die Reisenden selbst tragen. Letztlich ist eine Abwägung der Gesundheitsrisiken durch Corona mit den Beeinträchtigungen im Reiseverkehr sowie den negativen wirtschaftlichen Folgen notwendig. [mehr]
28. September 2020
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In den kommenden Wochen dürften die Finanzmärkte zunehmend von den US-Präsidentschaftswahlen geprägt sein. Insbesondere die TV-Duelle werden mit Spannung erwartet. Am Dienstag treten Joe Biden und Donald Trump zum ersten Mal live gegeneinander an. Bis zur Wahl am Dienstag, den 3. November, folgen zwei weitere TV-Duelle. Die Politik dürfte auch in Europa die Schlagzeilen bestimmen. Neben der Wiederaufnahme der Brexit-Verhandlungen, die allmählich unter Zeitdruck geraten, treffen sich diese Woche auch die Europäischen Regierungschefs auf einem Ratsgipfel, um neben vielen weiteren Themen über die Beziehungen zur Türkei und zu China zu diskutieren. [mehr]
21. September 2020
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Angesichts der deutlich stärker als erwarteten Wirtschaftserholung haben wir unseren globalen Wachstumsausblick nach oben angepasst. Die Auswärtsrevision liegt u.a. darin begründet, dass sowohl der stabilisierende Effekt durch die expansive Geld- und Fiskalpolitik kräftiger als gedacht ausfällt als auch das Infektionsgeschehen besser unter Kontrolle ist (bzw. der Umgang damit reibungsloser verläuft) im Vergleich zu unseren Einschätzungen während des Höhepunktes der Krise im Mai. Wir gehen nunmehr davon aus, dass das Welt-BIP bereits zur Jahresmitte 2021 wieder auf das Vorkrisenniveau klettert. In Deutschland rechnen wir für dieses Jahr „nur noch“ mit einem (realen) BIP-Rückgang von 5,5%. Mit Blick auf das weitere Wirtschaftsgeschehen werden in dieser Woche die September-Zahlen zum Einkaufsmanagerindex mit Spannung erwartet. In Deutschland steht zudem die Veröffentlichung des ifo Index an. Wichtige politische Ereignisse stellen u.a. die Regionalwahlen in Italien sowie der am Mittwoch erwartete Kabinettsbeschluss zum deutschen Bundeshaushalt 2021 dar. [mehr]
14. September 2020
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Nach der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag liegt der geldpolitische Fokus in dieser Woche auf der Fed. Fed-Präsident Powell dürfte in der Pressekonferenz am Mittwoch auf den ökonomischen Ausblick eingehen, insbesondere da ein weiteres Fiskalpaket bisher auf sich warten lässt. Zudem sind weitere Erläuterungen zu den langfristigen Implikationen der Erklärung von Jackson Hole sowie Informationen zur Forward Guidance und der Perspektive weiterer Asset-Käufe zu erwarten. Mit dem britischen Vorstoß zum Binnenhandel rückt der Brexit wieder in den Mittelpunkt, da dies Teile des Brexit-Vertrages mit der EU aushebeln würde. Ansonsten stehen in dieser Woche weitere Konjunkturdaten im Mittelpunkt. [mehr]
9. Juli 2020
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Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet. [mehr]
20. Mai 2020
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Wir sind in Bezug auf die Weltwirtschaft zunehmend pessimistischer geworden, obwohl sich die Märkte aufgrund der langsameren Ausbreitung von COVID-19 und der sinkenden Zahl von Todesfällen sowie der umfangreichen und außergewöhnlichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen rund um die Welt deutlich erholt haben. In unserem Basisszenario prognostizieren wir für die wichtigen Industrieländer nun für 2020 ein sehr viel schwächeres Wachstum. Die Krise wird die Staatshaushalte auf lange Sicht in Mitleidenschaft ziehen; insgesamt ist mit ähnlich hohen Defiziten zu rechnen wie in Kriegszeiten. [mehr]
14. Mai 2020
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Corona-Krise und Klimawandel unterscheiden sich hinsichtlich der individuell gefühlten Betroffenheit und der Bereitschaft der Menschen, zur Lösung des Problems auf Gewohntes zu verzichten. Gemeinsam haben beide Herausforderungen, dass bessere technologische Lösungen notwendig sind, um hohe volkswirtschaftliche Kosten zu vermeiden. Bei der Corona-Krise zählen wirksame Medikamente und Impfstoffe gegen das Virus zu diesen Technologien. Beim Klimaschutz benötigen wir leistungsfähige, möglichst CO₂-arme, regelbare und kostengünstige Energieträger, die klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Daran sollten die klügsten Köpfe der Welt in den kommenden Jahren forschen. [mehr]
27. Februar 2020
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In diesem Beitrag befassen wir uns mit Argentiniens Schuldensituation und schätzen die Tragbarkeit der Verschuldung anhand von Projektionen für den Schuldenstand und für die Fähigkeit des Landes ein, seine Devisenverschuldung zurückzuzahlen. Argentiniens Schuldenproblem ist darauf zurückzuführen, dass fiskalpolitische Erwägungen grundsätzlich Vorrang haben und ein nominaler Anker fehlt. Das Problem wird so lange bestehen, bis das Land Strukturreformen durchführt. Die makroökonomische Lage ist deutlich schwieriger als zu Beginn des Jahrtausends – und zwar sowohl in Bezug auf das Wachstumspotenzial als auch auf die Inflation und äußere Faktoren. [mehr]
25. Februar 2020
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Das Phase-1-Handelsabkommen zwischen den USA und China bedeutet mehr als eine Waffenruhe im Handelskrieg und Einkäufe im Wert von USD 200 Mrd. Es deckt eine breite Palette von Themen ab, die vom Schutz des geistigen Eigentums bis zur Öffnung des chinesischen Marktes reichen. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Handelsabkommens könnte sich nach unserer Auffassung langfristig sehr positiv auf China und die Weltwirtschaft auswirken. [mehr]
24. Januar 2020
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Einige ernsthafte Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft sind nicht eingetreten, und die Sorge, dass es zu einer Rezession kommen könnte, schwindet. Daher glauben wir, dass die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten Fahrt aufnehmen wird. Wir haben uns bereits in Q4 optimistischer gezeigt und jetzt unsere Prognosen für die USA, den Euroraum und China für 2020 erneut angehoben. [mehr]
7.5.1