1. Research
  2. Produkte & Themen
  3. Regionen
  4. International

Handelskonflikt: Die Temperatur steigt

27. Mai 2019
Die Fundamentaldaten für die Weltwirtschaft sind zwar nach wie vor günstig, aber das erneute Aufflammen des Handelskonflikts macht die Märkte nervös. Rücksetzer um rund 5% an den Aktienmärkten sind in einer durchschnittlichen Hausse-Phase normal. Falls sich jedoch die weltweite Handelsordnung – gefühlt oder tatsächlich – grundlegend und unerwartet änderte, würde die Marktkorrektur sicherlich deutlich stärker ausfallen. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

90 Dokumente
21. August 2019
Autor:
1
Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb harter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetzwerk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze allerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Ausweg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. [mehr]
19. August 2019
2
Die globale Wachstumsverlangsamung führt zu einer konjunkturellen Schwächephase in Deutschland. Nach einem Rückgang im zweiten Quartal dürfte eine Erholung der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Halbjahr 2019 ausbleiben. Belastend wirkt vor allem die hohe politische und geopolitische Unsicherheit. Die erwarteten geldpolitischen Lockerungen dürften zudem wohl nur marginale Wachstumsimpulse setzen können. Ein Fiskalpaket und ein Ende des Handelsstreits sind nicht unmittelbar zu erwarten. Fazit: Die konjunkturelle Talfahrt dürfte erst einmal weitergehen. [mehr]
12. August 2019
3
Die Konjunktursorgen nehmen derzeit weiter zu. Die jüngsten Datenpunkte für die europäische Industrie fielen enttäuschend aus. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China entwickelt sich zunehmend in einen Währungskonflikt. In diesem Umfeld ist eine schnelle konjunkturelle Erholung unwahrscheinlich. Hinzu kommen politische Spannungen in Italien, die zu einer Spread-Ausweitung geführt haben. Sorge bereiten die in vielen Ländern rückläufigen Stimmungsindikatoren für den Dienstleistungssektor, der bislang als Konjunkturstütze fungiert. [mehr]
5. August 2019
4
Nachdem die Fed in der vergangenen Woche die Zinswende vollzogen hat, rückt der Handelsstreit zwischen China und den USA wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Die Ankündigung weiterer Zölle auf chinesische Importe sowie mögliche Reaktionen Chinas verstärken die Risikowahrnehmung der Marktteilnehmer. Da auch die deutsche Industrie unter der weltwirtschaftlichen Entwicklung leidet, dürften die Auftragseingangs- und Produktionszahlen in dieser Woche breite Beachtung finden. [mehr]
18. Juli 2019
Autor:
6
Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
15. April 2019
8
Sowohl die Märkte als auch die Daten haben sich wie erwartet in den vergangenen Wochen erholt. Die Befürchtungen, die zu Jahresbeginn aufkamen, haben sich aber nicht vollständig verflüchtigt. Vorerst hat sich an den globalen Märkten ein neues Gleichgewicht eingestellt: In den meisten wichtigen Ländern läuft die Konjunktur weiter rund und die Aktienkurse steigen. [mehr]
15. Februar 2019
10
Die Weltwirtschaft befindet sich an einem Scheideweg. Während die US-Konjunktur nach wie vor stabil ist, deuten die jüngsten Daten aus Europa, China und den Schwellenländern klar auf eine Verlangsamung hin. Schwächt sich das Wachstum in wichtigen Volkswirtschaften künftig nur ab, bleibt aber positiv, oder kommt es aufgrund von Nichtlinearitäten zu einem stärkeren Einbruch? Brummt die US-Konjunktur trotz der Verlangsamung in anderen Ländern weiter oder wird auch sie in Mitleidenschaft gezogen? [mehr]
28. Dezember 2018
11
Die Schwankungen an den Märkten und die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass der Aufschwung langsam abflacht. Insgesamt bleibt die Weltwirtschaft aufgrund begrenzter freier Kapazitäten und zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt 2019 auf Expansionskurs. In den USA verliert das Wachstum in den kommenden Quartalen aber moderat an Tempo, während die Wachstumsverlangsamung im Euroraum noch etwas deutlicher ausfällt. Gleichwohl dürften die Zentralbanken die geldpolitische Unterstützung in der ersten Jahreshälfte weiter zurückfahren, um im nächsten Abschwung wieder Spielraum für Stimulusmaßnahmen zu haben. ... [mehr]
14. Dezember 2018
12
Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]
2.3.5