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Besteuerung von E-Commerce - Lösungen gesucht

17. Juli 2002
Das Internet stellt die Steuerpolitik vor neue Herausforderungen. Bei der Umsatzsteuer erschwert die mangelhafte Identifizierbarkeit der Konsumenten die Besteuerung des E-Commerce. Bei der Unternehmensbesteuerung ist die juristisch umstrittene Frage entscheidend, ob Internet-Server Betriebsstätten darstellen, die in Niedrigsteuerländern platziert werden könnten.Die jüngst verabschiedete EU-Richtlinie zur Registrierung von Anbietern aus Drittländern beseitigt die bisherigen Wettbewerbsverzerrungen lediglich de jure, nicht aber de facto. Das Volumen des E-Commerce ist noch zu gering, um ernsthafte fiskalische Probleme auszulösen. Allerdings wird es angesichts der fortschreitenden Entwicklung des E-Commerce jetzt notwendig, steuerpolitisch globale Konzepte zu entwickeln. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

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21. Februar 2008
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Nach vier Jahren überdurchschnittlichen Wachstums steht die Weltwirtschaft vor ernsten Herausforderungen: Die Auswirkungen der Subprime-Krise in den USA und hohe Ölpreise dämpfen das Wachstum weltweit, obwohl die Abwertung des USD, die Maßnahmen der Fed und das Fiskalpaket in Höhe von USD 150 Mrd. eine Rezession in den USA verhindern werden. Anders als früher sorgen robuste Binnennachfrage und solide Leistungsbilanzüberschüsse in den Schwellenländern zwar für eine gewisse Stabilität; für Europa aber wird die Konjunkturverlangsamung in den USA auch wegen des starken Euro nicht ohne Folgen bleiben. [mehr]
11. Juli 2007
86
Infolge der sehr expansiven Geldpolitik der USA, Eurolands und Japans zwischen 2002 und 2005 ist die weltweite Geldmenge mit rasantem Tempo gewachsen. Diese Liquiditätsschwemme hat bisher nicht zu deutlich höheren Inflationsraten der Verbraucherpreise geführt; häufig wird daher argumentiert, sie sei in die internationalen Vermögensmärkte geflossen. Grundsätzlich sind zwei Szenarien - oder eine Kombination aus beiden - möglich, wie die globale Überschussliquidität wieder auf ein "normaleres" Niveau gebracht werden könnte: (1) durch eine weitere Straffung der Geldpolitik und (2) durch ein anhaltend hohes Wachstum der Weltwirtschaft, das längere Zeit deutlich über dem der globalen Geldmenge liegt. [mehr]
21. Februar 2006
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Lebenserwartung und Gesundheitsausgaben steigen seit Jahrzehnten rund um den Globus. Dieser Trend der Ausdehnung des Lebens ist ein wichtiger Wachstumsmotor: Investitionen in Bildung bringen höhere Erträge; die niedrigere Sterblichkeit hebt das Bevölkerungswachstum. Allerdings werden Geschwindigkeit und Auswirkung des Trendclusters nach wie vor unterschätzt: Prognosen für die Lebenserwartung und für die Größe des Gesundheitssektors sind wahrscheinlich noch immer zu niedrig - der Anpassungsbedarf in Politik und Wirtschaft ist somit größer als von vielen gedacht. [mehr]
14. Juni 2005
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Humankapital ist der wichtigste Produktionsfaktor in modernen Volkswirtschaften - und Ausbildung ist eine Investition, die höheres Einkommen in der Zukunft nach sich zieht. Die in der Einführungsstudie identifizierten Wachstumsstars der kommenden Jahre bauen ihren Erfolg auf einem kräftigen Anstieg des Humankapitals auf. Erfolgsmodelle wie Spanien und Südkorea zeigen, dass politische Veränderungen das Humankapital nachhaltig beeinflussen können. [mehr]
9. Februar 2005
89
Fundierte langfristige Wachstumsprognosen stehen nach der New Economy-Euphorie und wiederholten Krisen in Schwellenländern im Blickpunkt. Mit Hilfe von "Formel-G" analysieren wir die Ursachen für langfristiges Wachstum und erstellen Prognosen für 34 Volkswirtschaften bis in das Jahr 2020. Indien, Malaysia und China werden laut "Formel-G" die höchsten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts in den Jahren 2006 bis 2020 aufweisen. Starkes Bevölkerungswachstum, eine kräftige Zunahme des Humankapitals und mehr Handel mit dem Ausland ermöglichen Wachstumsraten von über 5% pro Jahr. Irland, die USA und Spanien werden die wachstumsstärksten OECD-Länder sein. [mehr]
2.4.4