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EM Monthly: Dominoeffekte ...

18. September 2018
In den Schwellenländern dominieren nach wie vor landesspezifische Risiken, allerdings steigt die Gefahr, dass sich die Krise ausweitet. Aus unserer Sicht ist – wie wir bereits in der Vergangenheit ausgeführt haben – die Performance der Schwellenländer zu zwei Dritteln bis drei Vierteln externen Faktoren geschuldet. Dies gilt vor allem für die Kreditmärkte. Mit der Verschlechterung dieser Faktoren trennt sich die Spreu vom Weizen. Vor allem einige große Volkswirtschaften wurden in Mitleidenschaft gezogen. Sie zeigen sich bisher am stressanfälligsten. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

89 Dokumente
12. August 2019
1
Die Konjunktursorgen nehmen derzeit weiter zu. Die jüngsten Datenpunkte für die europäische Industrie fielen enttäuschend aus. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China entwickelt sich zunehmend in einen Währungskonflikt. In diesem Umfeld ist eine schnelle konjunkturelle Erholung unwahrscheinlich. Hinzu kommen politische Spannungen in Italien, die zu einer Spread-Ausweitung geführt haben. Sorge bereiten die in vielen Ländern rückläufigen Stimmungsindikatoren für den Dienstleistungssektor, der bislang als Konjunkturstütze fungiert. [mehr]
5. August 2019
2
Nachdem die Fed in der vergangenen Woche die Zinswende vollzogen hat, rückt der Handelsstreit zwischen China und den USA wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Die Ankündigung weiterer Zölle auf chinesische Importe sowie mögliche Reaktionen Chinas verstärken die Risikowahrnehmung der Marktteilnehmer. Da auch die deutsche Industrie unter der weltwirtschaftlichen Entwicklung leidet, dürften die Auftragseingangs- und Produktionszahlen in dieser Woche breite Beachtung finden. [mehr]
29. Juli 2019
4
Die wohl wichtigste Makrowoche des Jahres. Nachdem letzte Woche EZB-Präsident Draghi die Märkte auf einen ganzen Strauß von Lockerungsschritten vorbeireitet hat, dürfte sein Pendant Jerome Powell diese Woche die Zinswende in den USA starten. Der Markt geht nach den leicht über den Erwartungen ausgefallen BIP-Zahlen von letztem Freitag von einer Zinssenkung um 25 Basispunkte aus. Spannend dürfte das Statement und die Pressekonferenz im Anschluss an die Fed-Entscheidungen am Mittwoch sein, da es hier Erläuterungen für Zeitpunkt und Ausmaß weiterer Zinsschritte geben wird. [mehr]
18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
27. Mai 2019
7
Die Fundamentaldaten für die Weltwirtschaft sind zwar nach wie vor günstig, aber das erneute Aufflammen des Handelskonflikts macht die Märkte nervös. Rücksetzer um rund 5% an den Aktienmärkten sind in einer durchschnittlichen Hausse-Phase normal. Falls sich jedoch die weltweite Handelsordnung – gefühlt oder tatsächlich – grundlegend und unerwartet änderte, würde die Marktkorrektur sicherlich deutlich stärker ausfallen. [mehr]
15. April 2019
8
Sowohl die Märkte als auch die Daten haben sich wie erwartet in den vergangenen Wochen erholt. Die Befürchtungen, die zu Jahresbeginn aufkamen, haben sich aber nicht vollständig verflüchtigt. Vorerst hat sich an den globalen Märkten ein neues Gleichgewicht eingestellt: In den meisten wichtigen Ländern läuft die Konjunktur weiter rund und die Aktienkurse steigen. [mehr]
15. Februar 2019
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Die Weltwirtschaft befindet sich an einem Scheideweg. Während die US-Konjunktur nach wie vor stabil ist, deuten die jüngsten Daten aus Europa, China und den Schwellenländern klar auf eine Verlangsamung hin. Schwächt sich das Wachstum in wichtigen Volkswirtschaften künftig nur ab, bleibt aber positiv, oder kommt es aufgrund von Nichtlinearitäten zu einem stärkeren Einbruch? Brummt die US-Konjunktur trotz der Verlangsamung in anderen Ländern weiter oder wird auch sie in Mitleidenschaft gezogen? [mehr]
28. Dezember 2018
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Die Schwankungen an den Märkten und die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass der Aufschwung langsam abflacht. Insgesamt bleibt die Weltwirtschaft aufgrund begrenzter freier Kapazitäten und zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt 2019 auf Expansionskurs. In den USA verliert das Wachstum in den kommenden Quartalen aber moderat an Tempo, während die Wachstumsverlangsamung im Euroraum noch etwas deutlicher ausfällt. Gleichwohl dürften die Zentralbanken die geldpolitische Unterstützung in der ersten Jahreshälfte weiter zurückfahren, um im nächsten Abschwung wieder Spielraum für Stimulusmaßnahmen zu haben. ... [mehr]
14. Dezember 2018
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Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]
2.3.3