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Jan Schildbach

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85 (61-72)
11. Juni 2013
Region:
61
Die Nutzung verschiedener Fremdkapitalinstrumente durch die Unternehmen im Euroraum entwickelt sich seit dem Höhepunkt der Finanzkrise Ende 2008 in auffällig unterschiedliche Richtungen: Einerseits ist das ausstehende Volumen klassischer Bankkredite um insgesamt rund EUR 360 Mrd. gefallen (-7,4%); andererseits wurden im gleichen Zeitraum Unternehmensanleihen (d.h. langlaufende Schuldverschreibungen) netto in praktisch identischer Höhe neu emittiert (ein Anstieg des Bestands um 63%). [mehr]
26. April 2013
62
Das Modell der Universalbank steht in der Diskussion. Dabei drohen die Vorteile dieses Geschäftsmodells für die Volkswirtschaft übersehen zu werden: Universalbanken bieten ihren Kunden ein auf deren Bedürfnisse zugeschnittenes, umfassendes Spektrum an Finanzdienstleistungen aus einer Hand an. Zudem sind Universalbanken grundsätzlich stabiler als spezialisierte Institute, wichtig für die Bewahrung der Vielfalt der Geschäftsmodelle in der Bankenbranche und in einer besseren Position, um den Aufbau nicht tragbarer Risiken im Finanzsystem insgesamt zu erkennen. [mehr]
14. März 2013
63
Im vergangenen Jahrzehnt konnten die Banken in Deutschland neue Einlagen von über EUR 900 Mrd. von deutschen Haushalten und Unternehmen hinzugewinnen. Gegenüber 2002 stieg das Marktvolumen damit um fast die Hälfte an. Heute halten öffentlich-rechtliche Banken 37% der Einlagen, die privaten Kreditbanken ein Drittel und Genossenschaftsbanken rund ein Fünftel. [mehr]
25. Februar 2013
64
Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Deutschland haben ihre durchschnittliche Eigenkapitalquote seit 1997 deutlich von 6% auf 22% gesteigert, nicht zuletzt als Reaktion auf höhere Anforderungen bei der Kreditvergabe durch Banken. Gleichzeitig sank die Abhängigkeit der KMUs von Bankkrediten, deren Anteil an der Bilanzsumme im selben Zeitraum von 37% auf nur noch 26% fiel. Weiterhin große Unterschiede bestehen zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften. [mehr]
19. Dezember 2012
65
Die politische Stimmung hat in Europa in den letzten Monaten gegen Universal-banken gedreht. Diese Entwicklung ist gefährlich, denn sie bedroht die wichtige Funktion, die solche Banken in modernen Volkswirtschaften ausfüllen, und ris-kiert eine Benachteiligung europäischer Banken gegenüber ihren Wettbewer-bern aus den USA und Asien. [mehr]
20. November 2012
Region:
66
The political dynamics in Europe have shifted against universal banks in recent months. This is a dangerous development that threatens the key role such banks play in modern economies and risks eliminating many of the advantages universal banks have to offer: in a “one-stop shop”, they provide their customers with a broad range of tailor-made services, higher volumes of credit and lower funding costs than narrower “specialist banks”. In addition, thanks to the diversification of their operations and the potential to leverage revenue and cost synergies, universal banks tend to be more stable than specialist banks. They also provide for diversity in bank business models and are better positioned to monitor the financial health of specific clients as well as to spot unsustainable risk accumulation across financial markets. [mehr]
25. April 2012
Region:
70
Zum ersten Mal seit mindestens einem Jahrzehnt sind sämtliche wichtigen Ertragskomponenten der 20 größten europäischen Banken gleichzeitig gesunken. Abgesehen vom Handelsergebnis (-24%) fiel der Rückgang gegenüber dem Vorjahr zwar gering aus (Zinsüberschuss -0,5%; Provisionsüberschuss -1%), doch das sich bereits seit Längerem abzeichnende Hauptproblem für das Geschäftsmodell der Branche ist nun unübersehbar. [mehr]
3. März 2012
71
Das Kreditgeschäft in Europa und den USA entwickelt sich momentan in unterschiedliche Richtungen. Im Euroraum deutet vieles auf eine weitere Wachstumsverlangsamung hin, auch wenn es bislang nicht zu einer Kreditklemme gekommen ist. Dagegen hat sich der Ausblick in den USA in den letzten Quartalen deutlich aufgehellt und das Kreditvolumen steigt wieder an. [mehr]
27. Februar 2012
Region:
72
Einlagen stellen mit einem Anteil von rund 60% die wichtigste Refinanzierungsquelle der europäischen Banken dar. Gleichzeitig sind Einlagen des Privatsektors tendenziell weniger schwankungsanfällig als andere Finanzierungsinstrumente. Die Bedeutung von Einlagen wird aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen und einer höheren Risikoaversion der Banken mittelfristig noch weiter zunehmen. Eine Steigerung des Einlagenvolumens könnte in den kommenden Jahren ein moderates Wachstum der Bankenbranche und damit auch der Kreditvergabe an den Privatsektor ermöglichen. Die Privathaushalte müssten dafür allerdings einen größeren Anteil ihrer Ersparnisse in Form von Einlagen halten und einen geringeren Anteil in Versicherungen investieren. [mehr]
2.4.4