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Heiko Peters

Mehr zum Thema "Makroökonomie"
50 (25-36)
3. August 2015
25
Vorbild Deutschland – stößt die Konsenswirtschaft an ihre Grenzen? Deutschland wird im laufenden Jahr erneut über Potenzial wachsen. Trotz neuer Ausgabenprogramme dürften im Staatshaushalt zunächst weiter Überschüsse erwirtschaftet werden. Aufgrund seiner institutionellen Besonderheiten hat es Deutschland bis dato weitgehend vermeiden können, dass Verteilungskonflikte sich in höheren Staatsdefiziten und/oder steigender Inflation niederschlugen. Nicht zuletzt die demografische Entwicklung dürfte diese Resilienz auf die Probe stellen. Ein neuer Reformaufbruch ist aber angesichts abnehmender Standortvorteile notwendig. Es bleibt abzuwarten, ob die Gesellschaft eine Neuauflage der Agenda 2010 auf den Weg bringt. [mehr]
31. Juli 2015
26
German model – has a consensus economy reached its limit? German output growth poised to outstrip potential again in current year. Despite new government spending programmes there should be continued budget surpluses for the time being. Given the strengths of its institutional framework Germany has so far largely been able to avoid the possibility of distributional conflicts feeding through in the shape of higher government deficits and/or rising inflation. Demographic developments, not least, will probably put this resilience to the test. However, a new reform thrust is needed in view of decreasing locational advantages. It remains to be seen whether society will carry through with an update of the Agenda 2010 reforms. [mehr]
16. Juli 2015
27
Wenn alles gut geht, könnte Anfang 2016 die iranische Wirtschaft beginnen, sich wieder in die Weltwirtschaft zu integrieren. Dies birgt Chancen insbesondere für das Land selbst und seine 80 Millionen Bewohner. Es sollte aber auch dem Welthandel und den deutschen Exporten einen moderaten Schub geben. Zudem könnte eine erstarkende iranische Ölproduktion den Ölpreis dämpfen und damit das Wachstum der realen Einkommen der deutschen Haushalte stützen. [mehr]
29. Juni 2015
28
Während die Kerninflationsrate seit 2011 relativ stabil bei durchschnittlich etwas über 1% gg. Vj. liegt, war der Ölpreiseinbruch der Hauptgrund für den kurzzeitigen Rückgang der Verbraucherpreise Anfang 2015. Der Ölpreisanstieg um rund 30% seit Januar und die Stabilisierung des EUR-Wechselkurses führten aber dazu, dass die deutsche Inflationsrate nur für einen Monat im negativen Bereich war und sich zuletzt auf 0,7% gg. Vj. beschleunigte. Wir erwarten daher einen etwas stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise um 0,5% in diesem Jahr und 2,0% im Jahr 2016. Bei unserer Prognose überwiegen die Abwärtsrisiken. So könnte sich der Ölpreis angesichts des globalen Überangebots schwächer als erwartet entwickeln. Zudem hat sich der EUR gg. USD seit seinem Tiefstand Mitte April mittlerweile wieder über 1,10 stabilisiert. In unserer Prognose unterstellen wir eine Abwertung des EUR gg. USD auf Parität zum Jahresende. Weitere Themen in dieser Ausgabe: BIP-Wachstum und Europäische Zentralbank. [mehr]
5. Juni 2015
29
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige legte im ersten Quartal des Jahres einen starken Auftakt hin (+0,8% gg. Vq.). Kredite an die Industrie machten verlorenen Boden gut, aber auch das Geschäft mit dem Dienstleistungssektor und den Selbstständigen entwickelte sich robust. Die Konvergenz unter den Bankengruppen setzte sich mit Ausnahme der Landesbanken fort. Bei den Finanzierungsalternativen enttäuschten sowohl Anleihe- als auch Aktienemissionen. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs in Q1 schwächer als erwartet (+0,3% gg. Vq.), jedoch bleibt die zugrundeliegende Dynamik solide. Alleiniger Wachstumstreiber war die Binnenwirtschaft, insbesondere der private Konsum. Höhere Investitionen kompensierten nur den Lagerabbau. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde auf 1,6% gesenkt. [mehr]
1. Juni 2015
30
Im ersten Quartal wuchs die deutsche Wirtschaft mit nur 0,3% gg. Vq. schwächer als erwartet. Die Details waren aber weit weniger enttäuschend als das BIP-Aggregat vermuten ließ. Die Binnennachfrage stieg um 0,8% gg. Vq., lediglich die Nettoexporte sowie ein Lagerabbau dämpften. Damit bleibt unsere Erwartung des kräftigen binnenwirtschaftlich getriebenen Wachstums im Jahr 2015 intakt. Hauptsächlich durch diesen schwachen Start ins Jahr revidieren wir unsere BIP-Prognose für 2015 von 2,0% auf 1,6%. Die Quartalswachstumsraten dürften im Durchschnitt aber immer noch bei kräftigen 0,4% gg. Vq. liegen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Bauinvestitionen: Kräftiges Plus erwartet, aber Abwärtsrisiken stehen im Blickpunkt, Europäische Zentralbank (EZB) steht voll hinter dem Quantitativen Easing (QE) [mehr]
16. April 2015
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Seit der Einführung des Mindestlohns sind mittlerweile etwa 100 Tage vergangen und Arbeitsministerin Andrea Nahles spricht bereits von einer Erfolgsgeschichte. Wir mahnen allerdings aufgrund erheblicher Wirkungsverzögerungen des Mindestlohns von EUR 8,50 je Stunde zur Vorsicht: Mittelfristig rechnen wir infolge der im internationalen Vergleich hohen Eingriffsintensität und nur weniger Ausnahmen unverändert mit deutlich negativen Effekten auf die Beschäftigung und einer Verfehlung der angestrebten Ziele einer gerechteren Einkommensverteilung und einer fiskalischen Entlastung. Mittelfristig gehen wir weiter von einem negativen Beschäftigungseffekt in Höhe von 800.000 Personen aus, wie wir ausführlich in unserer ex-ante Studie "Mindestlohn von EUR 8,50 je Stunde: Große Koalition auf dem Holzweg" darlegten. [mehr]
30. März 2015
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Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein. [mehr]
4. März 2015
33
Im Schlussquartal 2014 blieb das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen schwach (-0,1% ggü. Vq.). Die Talfahrt bei den Krediten an das Verarbeitende Gewerbe beschleunigte sich, während es im Dienstleistungssektor ein solides Plus gab. Die öffentlich-rechtlichen Banken erlebten einen Rückschlag, private und genossenschaftliche Institute schnitten dagegen gut ab. Bei den Finanzierungsalternativen überzeugten das Anleihe- und das Leasinggeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs zum Jahresende hin überraschend stark (+0,7% ggü. Vq.). Das lag vor allem an einer kräftigen Expansion des privaten Konsums und der Bauinvestitionen, während vom Außenhandel und den Investitionen der Unternehmen nur moderate Impulse ausgingen. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde deutlich auf 2,0% angehoben. [mehr]
2. März 2015
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Die deutsche Konjunktur beendete das Jahr 2014 mit einem starken Wachstum (+0,7% Q4 gegenüber +0,1% Q3). Haupttreiber war der private Konsum, der einen deutlichen Schub durch den Ölpreisrückgang erhielt. Wir erhöhen unsere Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2015 von 1,4% auf 2,0%. Dies ist auf den deutlich höheren statistischen Überhang und die Anhebung der BIP-Prognose für das 1. Quartal 2015 auf 0,5% gg. Vq., in dem der erneute Ölpreisrückgang dem Konsum einen kräftigen Schub geben dürfte, zurückzuführen. [mehr]
24. Februar 2015
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Die deutsche Wirtschaft erfährt durch den Rückgang der Ölpreise insgesamt zwar einen Wachstumsschub. Gleichzeitig verschlechtern sich jedoch die wirtschaftlichen Perspektiven der Ölstaaten. Die deutschen Warenexporte in diese Länder, die 2014 immerhin EUR 73 Mrd. ausmachten (Exportanteil: 6,4%), geraten somit unter Druck und könnten 2015 nominal um 10 bis 15% sinken. Zu den deutschen Branchen, die bislang besonders stark vom "Recyceln der Petrodollars" durch die Ölstaaten profitiert haben, zählen der Maschinenbau und der sonstige Fahrzeugbau (überwiegend Flugzeuge). Hier sind sowohl die Exportquoten als auch der Anteil der Ölstaaten an den gesamten Ausfuhren der Branchen überdurchschnittlich hoch. [mehr]
2. Februar 2015
36
Wir erwarten nunmehr ein Wachstum in Deutschland von 1,4% für 2015. Gründe sind: Ein leicht besser als erwartetes BIP-Wachstum im vierten Quartal 2014, eine nochmals reduzierte Prognose für die Ölpreisentwicklung in 2015 und die stärker als erwartete Abwertung des Euro gegenüber dem USD. Mit dieser günstigen Konjunkturprognose dürfte der deutsche öffentliche Haushalt auch 2015 einen leichten Überschuss aufweisen. Zudem wird der Leistungsbilanzüberschuss deutlich auf 8,0% des BIP steigen. Damit dürften die Forderung, Deutschland müsse seinen fiskalischen Spielraum für öffentliche Investitionsprogramme ausnutzen, und die internationale Kritik an der deutschen Wirtschaftspolitik weiter zunehmen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Industrieprognose auf 1,5% angehoben, 10 „goldene“ Regeln für ifo, PMI und Co., QE: Die EZB kauft im großen Stil Staatsanleihen. [mehr]
7.4.5