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Wirtschafts- und Europapolitik

In diesem Bereich geht es um Analysen von und Kommentaren zur europäischen (und insbesondere deutschen) Wirtschafts- und Finanzpolitik. Ein Schwerpunkt bildet die institutionelle Entwicklung der EU, vor allem der Währungsunion, sowie ihrer einzelnen Politikbereiche.

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14. April 2014
What about agriculture in Sub-Saharan Africa? Is it important to develop the sector or should efforts focus elsewhere? We argue that investments in agriculture and agribusiness are needed and that, ensuring efficient and sustainable agricultural production, they can drive economic growth and poverty reduction as well as fulfil both domestic and global demand for agricultural products. SSA offers both huge agricultural potential and fast-growing markets and there is increasing investor interest along the whole food supply chain. Challenges remain in terms of infrastructure, trade, skills and financing but there is increased commitment from governments and other partners for a sector with strong growth opportunities. [mehr]
221
2. April 2014
Region:
In Kontinentaleuropa hat sich die finanzielle Lage vieler Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV), die leistungsbezogene Rentenpläne anbieten, in den letzten Jahren wieder verbessert. Gleichwohl bleiben die Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersversorgung schwierig. Als wesentliche Belastungen gelten die anhaltend niedrigen Renditen für hochwertige Anleihen sowie die steigende Lebenserwartung der Leistungsberechtigten. Neue aufsichtsrechtliche Vorgaben, wie sie der jetzt veröffentlichte Vorschlag für eine Revision der EU-Pensionsfondsrichtlinie (IORP II) vorsieht, dürften viele EbAV ebenfalls herausfordern. In Deutschland hat die Politik, anders als in den Niederlanden und der Schweiz, noch kaum auf die jeweiligen Erfordernisse reagiert. [mehr]
222
13. März 2014
Region:
Infolge der Krise in der Eurozone ist in fast allen EWU-Ländern die Anzahl der Unternehmen in den letzten Jahren zurückgegangen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Euro-Peripherie traf es dabei besonders hart. Zu Beginn der Krise führte der starke Nachfrageschock zu einem drastischen Firmenrückgang, vor allem in Irland und Spanien, aber auch in Portugal und Italien. Im weiteren Verlauf wurden die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen in diesen Ländern sukzessive schlechter und die Unterschiede bei den Kreditkonditionen zwischen KMU und Großunternehmen nahmen zu. Neben einer Verbesserung des Finanzierungszuganges von KMU sollte auch die Beseitigung struktureller Wachstumshemmnisse auf der politischen Agenda stehen. [mehr]
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28. Februar 2014
Die diese Woche veröffentlichten Details zum Wachstum im vierten Quartal des letzten Jahres (0,4% gg. Vq.) haben unsere Prognose für das Wachstum im laufenden Jahr nicht verändert (1,5%). Wenn überhaupt, haben sie unsere Skepsis bestärkt, dass die aktuellen Umfragen bei Unternehmen und Konsumenten ein zu optimistisches Bild zeichnen. Allerdings schätzen wir den Ausblick für 2015 jetzt etwas günstiger ein. Wir haben unsere BIP-Prognose von 1,4% auf 2% angehoben. [mehr]
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24. Februar 2014
Region:
Es war ein neuer Hollande, der sich Mitte Januar an die Presse wandte und ankündigte, ein neues Frankreich zu schaffen. Allerdings waren die meisten seiner Ankündigungen nicht mehr als eine Bestätigung des Kurswechsels, den er bereits im letzten Jahr eingeleitet hatte. François Hollande versprach, Wirtschaftsreformen entschlossener auf die politische Tagesordnung zu rücken. Die Reformen werden aber nur langsam vorangehen, und die Anpassung wird das Wirtschaftswachstum spürbar bremsen. Dies wird die politische Energie des Landes für eine Reform der Europäischen Union auf Jahre hinaus erschöpfen. Die strukturellen Hürden für Reformen sind in Frankreich höher als vor gut 10 Jahren in Deutschland. Es dürfte länger dauern als seinerzeit in Deutschland, bis sich die Anpassungen spürbar im Potenzialwachstum niederschlagen, und die strukturelle Konvergenz der beiden Länder wird nur langsam voranschreiten. [mehr]
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18. Februar 2014
Substantielle Veränderungen im globalen Wirtschaftsgefüge über die letzten Jahrzehnte, insbesondere der Aufstieg Chinas und Indiens, haben den wirtschaftlichen Fokus der Golfstaaten zunehmend in Richtung des asiatischen Kontinents verschoben. Dieser Trend wird zusätzlich durch massive Veränderungen der globalen Energiemärkte – die „Shale-Gas-Revolution” in den USA - verstärkt. Asien ist mittlerweile der wichtigste Handelspartner der Golfstaaten, sowohl im Bezug auf Öl- und Gasexporte als auch für Importe von Maschinen, Industriegütern und Lebensmitteln. Die wachsenden Handelsbeziehungen gehen einher mit einer vertieften bilateralen Investitionstätigkeit. Diese Verschiebungen versprechen den Golfstaaten besseren Zugang zu den stark wachsenden asiatischen Märkten, nicht nur im Energiebereich, sondern auch in Sektoren wie Telekommunikation und „Islamic Finance“. Dies sollte den Golfstaaten auch in ihren Bestrebungen helfen, ihre Wirtschaften zu diversifizieren. Arbeitskräfte aus Asien leisten einen maßgeblichen Beitrag zu wirtschaftlichem Wohlstand und Fortschritt in den Golfmonarchien. Allerdings stellen die sozio-ökonomischen Implikationen einer rapiden Zuwanderung die Region auch zunehmend vor Herausforderungen (auf Englisch verfügbar) [mehr]
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4. Februar 2014
Industrie 4.0 wird als vierte industrielle Entwicklungsstufe den Industriestandort Deutschland upgraden. Bei der weiter zunehmenden internationalen Verflechtung der Handelsströme werden die mit Industrie 4.0 verbundenen Aspekte Automatisierung, Flexibilisierung sowie horizontale und vertikale Integration in einer modernen, konkurrenzfähigen Produktionsstruktur immer bedeutsamer. Speziell für Deutschland mit seinen besonders günstigen Grundvoraussetzungen bietet Industrie 4.0 längerfristig die große Chance, seine führende Position im globalen Wettbewerb zu sichern – auch gegenüber den schnell wachsenden Emerging Markets. [mehr]
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3. Februar 2014
Region:
The burden of the employment crisis is shared very unequally across generations and the euro area periphery faces an often termed “lost generation” which encounters unusually adverse labour market conditions. Youth unemployment, which refers to the population younger than 25 years, has received the bulk of attention, but also the early cohorts of the prime labour market population above 25 have experienced disproportionate employment losses. In addition, long-term unemployment is becoming increasingly prevalent across younger cohorts. The most affected countries have started to implement measures to facilitate job creation and the transition from education to work, which need to be complemented by effective activation policies not only aimed at the under-25s, but also at younger cohorts in the prime labour market age. [mehr]
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31. Januar 2014
Corporate bond markets in Asia have expanded rapidly. Since the global financial crisis, Asian corporates have made increasing use of bond issuance for their funding needs, complementing traditional channels such as bank lending. While the bond markets of Hong Kong, Singapore and Korea are comparatively advanced and liquid, markets in China, India, Indonesia and Thailand are still at an early stage of development. Considerable variation exists in terms of bond issuances' structural characteristics by sector, currency, issuing volume and the use of funds. Fast growth in bond markets has provided an effective source of financing for the corporate sector, but its development is far from complete. [mehr]
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31. Januar 2014
Region:
Ende Mai sind Europawahlen. EU-Skeptiker könnten einen Stimmenzuwachs verzeichnen. Ausgehend von nationalen Wahlumfragen schätzen wir drei mögliche Szenarien des Wahlausgangs. Selbst unter Extremannahmen bleiben EU-Skeptiker weit von handlungsfähigen Mehrheiten entfernt. Allerdings könnten sich Regierungen im Vorfeld von nationalen Wahlen vom Abschneiden der jeweiligen EU-Skeptiker in ihrem europapolitischen Kurs beeinflussen lassen. Dieser mittelbare Einfluss der EU-Skeptiker dürfte sowohl im Vorfeld als auch im Nachgang der Europawahlen relevant sein. [mehr]
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14.8.2