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Europa

Die europäische Integration hat prägenden Einfluss auf die nationale Politikgestaltung, die EU selbst ist ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft. Über den größten Teil der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen und Verbraucher, gerade auch der finanzmarktrelevanten, wird auf europäischer Ebene entschieden. Deutsche Bank Research analysiert und kommentiert daher aktuelle Entwicklungen in der EU bzw. der EWU. Den europäischen Banken- und Finanzmärkten gilt dabei besondere Aufmerksamkeit.

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26. Mai 2017
Region:
Die europäischen Banken haben einen guten Jahresauftakt verzeichnet. Die Erträge sind gestiegen, und zwar deutlich stärker als die Kosten. Die Kreditrisikovorsorge blieb niedrig. Unter dem Strich legte der Gewinn kräftig zu, um mehr als 40% verglichen mit dem Wert vor 12 Monaten. Die Zuwächse wurden allerdings gegenüber einem schwachen Vorjahreszeitraum erzielt – genaugenommen ist die Branche in vielerlei Hinsicht nur wieder dort, wo sie in Q1 2015 war. Mehr noch: Bei einer reinen Betrachtung der GuV hat sich seit dem Ausbruch der europäischen Schuldenkrise in Griechenland vor sieben Jahren ziemlich wenig verändert. Die Bankenbranche ist seitdem mehr oder weniger auf der Stelle getreten – eine frustrierende Erfahrung nach Jahrzehnten starken Wachstums und erheblichen Restrukturierungsanstrengungen in den letzten Jahren. Zumindest bei anderen Indikatoren sind deutliche Verbesserungen klar erkennbar, nicht zuletzt mit Blick auf den Risikoab- und Kapitalaufbau der Banken (nur in Englisch verfügbar). [mehr]
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23. März 2017
Region:
With developments in the UK and the US, populism was a key theme in 2016. But does the perception of 2016 as “the year of the populists” really fit for Europe? A closer look suggests that while populism was an omnipresent theme in public discourse, support for populist parties in polls rather remained stable and elections did not translate into outright populist wins. The rise of populist parties has however been a multi-year trend. Populists can affect national politics in various ways. One possible effect is that forming a government (coalition) often gets more complicated and time-consuming and results in more fragile governments. Another is populists’ potential impact on policy discussions’ style and content. Pursuing policies with long-term benefits but which are often not instantly popular becomes more difficult ‒ both at the national and the European level. [mehr]
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2. März 2017
Region:
Die europäische Bankenindustrie hat im Jahr 2016 einen herben Rückschlag erlebt. Alle wichtigen Ertragskomponenten waren rückläufig, die Kostensenkungen konnten damit nicht Schritt halten und die Risikovorsorge stieg an. In der Folge halbierte sich der Nettogewinn fast. Die Banken reagierten mit aggressivem Risikoabbau, aber aufgrund einer schrumpfenden Eigenkapitalbasis stagnierten Kapital- und Leverage-Quoten zum ersten Mal seit der Finanzkrise. Im Gegensatz dazu setzten die US-Banken ihr Wachstum fort und steigerten ihren nominalen Gewinn auf ein neues Rekordhoch. Sie konnten damit den Abstand zu den europäischen Wettbewerbern weiter vergrößern (nur in Englisch verfügbar). [mehr]
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21. Februar 2017
Region:
Die in den letzten Monaten deutlich gestiegenen (Headline)-Inflationsraten haben zum Wiederaufflammen der Diskussionen über das EZB-Anleihekaufprogramm geführt. Zuletzt legten auch die deutschen Erzeugerpreise deutlich zu. Im Dezember 2016 erhöhten sich die Preise von Metallen (+5% gg. Vorjahresmonat) und Energie (+10%) besonders dynamisch, während der Rest (Gewicht 83,6%) aber weiterhin keinerlei Inflationsdruck zeigt. [mehr]
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21. Februar 2017
Region:
Securitisation markets have returned to policymakers’ attention recently, only this time as a hoped-for panacea to anaemic lending in Europe rather than a culprit for the financial crisis. To date, the focus is largely on true-sale securitisation. Yet synthetic securitisation has notable potential as well, especially for SME lending. Synthetic securitisation saw mixed trends in recent years. 1) Complex arbitrage deals have almost disappeared. 2) Balance sheet synthetic deals have surged to an issuance volume of EUR 94 bn in 2016. Transactions have become mostly private, yet are now much less complex and of robust asset quality. A firm inclusion of balance sheet deals in the evolving framework for simple, transparent and standardised (STS) securitisations would be sensible and could well contribute to a recovery in lending in Europe. [mehr]
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2.3.5