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Private Haushalte in Deutschland: Regionale Unterschiede im Bankgeschäft

19. November 2019
Im Kredit- und Einlagengeschäft mit Privatkunden gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das Pro-Kopf-Kreditvolumen in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall deutlich niedriger als in Westdeutschland, wo es wiederum im Norden niedriger ist als im Süden. Die Sparkassen kommen flächendeckend auf einen Marktanteil von 25-35%, dagegen sind die Genossenschaftsbanken im Süden und Westen viel stärker vertreten als im Osten und Norden. Die Großbanken erreichen in den Stadtstaaten und in Ostdeutschland einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 20-25%. Auf der Einlagenseite ist die Spreizung zwischen den Bundesländern geringer als bei den Krediten. Vor allem die Verbünde und die sonstigen Kreditbanken haben mit einem erheblichen Einlagenüberhang und damit „Anlagenotstand“ im Negativzinsumfeld zu kämpfen. Der Einlagenüberhang ist in Ostdeutschland besonders groß. Durch die Digitalisierung könnten die etablierten regionalen Schwerpunkte in Bewegung geraten. [mehr]

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