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    Deutschland
    Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q2/2018overlay
    11. April 2018
    Deutschland-Monitor Baufinanzierung
    Wohneigentum bleibt erschwinglich. Aufgrund der hohen Preisdynamik im Jahr 2017 geht die bundesweite Erschwinglichkeit aber leicht zurück. Angesichts unserer Zinsprognose und voraussichtlich weiter steigender Preise dürfte die Erschwinglichkeit auch im Jahr 2018 etwas abnehmen.
    Handelskonflikt fordert Unternehmen und Regierungoverlay
    10. April 2018
    Ausblick Deutschland
    Deutschland hat seine Warenausfuhren 2017 um nominal 6,2% erhöht und erzielte den bislang zweithöchsten Handelsbilanzüberschuss seiner Geschichte. Besonders starke Impulse gingen dabei von den Ausfuhren nach China und in die Niederlande aus. Handelskritische Äußerungen in den USA sorgten zuletzt für Irritationen und dämpfen die Exportaussichten der deutschen Exportwirtschaft, wenngleich die EU (und damit Deutschland) bislang von höheren US-Importzöllen ausgenommen ist. Die deutschen Hersteller von Investitionsgütern sowie die pharmazeutische Industrie wären von einem Handelsstreit am meisten betroffen. Sie verzeichnen eine insgesamt hohe Exportquote. (Weitere Themen in dieser Ausgabe: Mietinflation, Fiskalausblick 2018/19, Merkels vierte Legislaturperiode)
    Drohende Fahrverbote in Zeiten sinkender Stickoxidemissionenoverlay
    14. März 2018
    Aktueller Kommentar
    Die Stickoxidemissionen (NOx) in Deutschland sind zwischen 1995 und 2016 um 44% gesunken. Besonders starke Rückgänge (-62%) verzeichnete der Straßenverkehr. Dennoch drohen nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig innerstädtische Fahrverbote für bestimmte Diesel-Pkw. Es gibt offenkundig einen Zielkonflikt zwischen dem Anspruch der Menschen auf saubere Umgebungsluft und dem Schutz der Besitzer von Diesel-Pkw vor einer Entwertung ihrer Fahrzeuge. Diesen Zielkonflikt könnte man über die Zeitschiene lösen. So könnte die Politik eine Blaue Plakette für emissionsarme Diesel-Pkw einführen, dies aber zugleich mit einer Übergangsfrist für ältere Autos begleiten.
    Europa
    Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems: Ein schwieriges Unterfangenoverlay
    12. April 2018
    EU-Monitor
    In Brüssel stehen wichtige Entscheidungen über neue Regeln für die Aufnahme, die Verteilung und hinsichtlich der Rechte von Flüchtlingen in der EU an. Auslöser der angestrebten Reformen waren Schwachstellen im derzeitigen Regelwerk, die im Gefolge der Flüchtlingskrise zutage traten: eine ungleichmäßige Verteilung der Verantwortlichkeiten für Asylverfahren und umfangreiche irreguläre Wanderungen innerhalb der EU. Indes stockt die Reform des Dublin-Verfahrens, weil mehrere Mitgliedstaaten den geplanten Korrekturmechanismus für „eine gerechtere Aufteilung der Verantwortlichkeiten“ strikt ablehnen. Günstigere Perspektiven für eine Einigung bestehen hinsichtlich der Harmonisierung der Asylverfahren und Aufnahmebedingungen.
    EU-Haushalt nach dem Brexit: Streit ist vorprogrammiertoverlay
    5. März 2018
    EU-Monitor
    2018/19 wird für die Zukunft der EU-Finanzen von entscheidender Bedeutung sein. Im Vergleich zu früheren Haushaltsverhandlungen steht die EU dieses Mal vor deutlich größeren Herausforderungen, zumal durch den Austritt Großbritanniens aus der Union jedes Jahr eine Lücke von über 10 Mrd. Euro im EU-Haushalt klaffen wird. Würde zur Deckung der Brexit-Lücke und der zusätzlichen Ausgaben der EU-Haushalt deutlich aufgestockt, hätte dies – wie unsere Szenarioanalyse zeigt – vor allem negative Auswirkungen für die Nettozahler in West- und Nordeuropa. Unter schmerzhaften Einschnitten im EU-Haushalt hingegen würden insbesondere die Mitgliedstaaten in Osteuropa leiden. Zusätzlich erschwert wird die Lage durch den Wegfall des Britenrabatts und die zu erwartende Streichung jeglicher „Rabatte auf den Rabatt“. Prioritätensetzung, Effizienz, Subsidiarität und Kostenverteilung gehören folglich zu den zentralen Diskussionspunkten um den zukünftigen EU-Haushalt.
    Wirtschaftspolitische Unsicherheit in Europa: Schädlich für Kapitalmärkte und die Kreditvergabeoverlay
    31. Januar 2018
    Aktueller Kommentar
    Die wirtschaftspolitische Unsicherheit (WPU) in Europa ist seit 2016 stark gestiegen. Eine erhöhte WPU kann sich negativ auf die Kapitalmärkte und die Vergabe von Bankkrediten an Unternehmen und Haushalte auswirken. Sie wird außerdem grenzüberschreitend auf andere Länder übertragen. Dies kann eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in Europa beeinträchtigen.
    International
    Schwelende Fragenoverlay
    20. März 2018
    Weltwirtschaftlicher Ausblick
    Nach einem turbulenten Februar haben sich die Märkte wieder beruhigt. Zwar notieren riskante Vermögenswerte noch unter ihren bisherigen Jahreshöchstständen, aber die unmittelbaren Risiken sind weitgehend abgeklungen. Damit rücken andere, vor sich hin schwelende Themen in den Vordergrund.
    Warum sollten wir Krypto-Euros nutzen? Digitales Bargeld von der Notenbank – die Sicht der Nutzeroverlay
    8. März 2018
    EU-Monitor
    Der Aufstieg von Bitcoin und anderen Kryptowährungen bei gleichzeitigem Rückgang der Barzahlungen bildet den Hintergrund für ein neues Konzept: digitales, von der Zentralbank ausgegebenes Bargeld. Die alte wissenschaftliche Debatte darüber, durch wen und auf welche Weise Geld geschöpft wird, lebt wieder auf. Doch wie sieht das aus der Perspektive der Nutzer aus? Warum sollten wir den Krypto-Euro verwenden? Digitales Bargeld würde in den Bereichen Bezahlen und Sparen mit Bankeinlagen, physischem Bargeld und privaten Kryptowährungen um die Gunst der Verbraucher konkurrieren.
    Video: Meinungen, Mythen, Missverständnisse – Faktencheck Bitcoinoverlay
    15. Februar 2018
    Videos
    Bei Bitcoin gehen die Meinungen auseinander: Die Diskussion entzündet sich hauptsächlich an den übermäßigen Kurssteigerungen und ist wenig differenziert. In diesem Beitrag greifen wir Standardaussagen über die Kryptowährung auf und versuchen, diese einzuordnen und gegebenenfalls zu korrigieren. Damit hoffen wir, dem Leser einen Einstieg in das Thema zu ermöglichen.
    Standpunkt
    Koalitionsvertrag – Zukunft geht andersoverlay
    5. März 2018
    Standpunkt Deutschland
    Von Anfang an standen die Verhandlungen unter einem ungünstigen Stern. Dazu hat zunächst die Verweigerung einer Neuauflage der Groko seitens der SPD-Führung beigetragen. Dann führten die teilweise diametral entgegengesetzten Interessenlagen der Beteiligten, vermeintlich üppige finanzielle Spielräume und das Desinteresse der Bevölkerung an grundlegenden Reformen zu einem in vielen Teilen widersprüchlichen Maßnahmenkatalog, der insgesamt den Einfluss des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft zu Lasten individueller Freiräume weiter erhöht. Doch derzeit überwiegt die Erleichterung darüber, dass Deutschland wieder eine „ordentliche“ Regierung hat. Allerdings könnten sich wohl nicht nur die Koalitionäre bald fragen, ob der Preis nicht doch zu hoch war.
    Hochburg der Stabilität: Was Deutschland so erfolgreich machtoverlay
    15. Dezember 2016
    Standpunkt Deutschland
    Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen.
    Die dunklen Seiten des QE: Vergemeinschaftung von Schulden durch die Hintertür, Enteignung der Sparer und Blasenbildungoverlay
    1. November 2016
    Standpunkt Deutschland
    Das Eigenlob der Europäischen Zentralbank für Ausmaß und Kreativität ihrer Geldpolitik seit 2012 ist zunehmend unangebracht. Tatsache ist vielmehr, dass der Euroraum seit der berühmten „Whatever it takes“-Rede von Herrn Draghi im Jahr 2012 kaum Wachstum, dafür aber die schlechteste Arbeitsmarktentwicklung aller wichtigen Industrienationen, nicht tragfähige Verschuldungsquoten sowie eine weit hinter dem eigenen Ziel zurückbleibende Inflation verzeichnet. Die Argumente für die Intervention der EZB werden zunehmend schwächer, mittlerweile dominieren die negativen Folgen. Dieser Artikel befasst sich mit fünf Schattenseiten der aktuellen Geldpolitik.
    Konzept
    13 potenzielle Wendepunkte 2018overlay
    12. Februar 2018
    Konzept
    Entgegen der Erwartung haben sich Volkswirtschaften und Märkte 2017 stark entwickelt. Viele prognostizieren, dass 2018 ein weiteres Rekordjahr werden könnte. In vielen Sektoren ist die Lage jedoch schwieriger geworden, und 2018 könnte das Jahr der Wendepunkte sein und unerwartete Veränderungen bereithalten – sowohl zum Besseren als auch zum Schlechteren. In unserer neuen Konzept-Ausgabe werden wir diesen Wendepunkten auf den Grund gehen und untersuchen, welche Auswirkungen für Gesamtwirtschaft und einzelne Branchen Anleger vielleicht erwarten müssen.
    Werden die Märkte den Ausstieg aus QE verkraften können?overlay
    9. Oktober 2017
    Konzept
    Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Magazins Konzept. Diese Ausgabe erscheint elf Jahre, nachdem die ersten Anzeichen für die Entwicklung aufkamen, die sich mittlerweile als Finanzkrise in das kollektive Gedächtnis eingegraben hat. Zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Ausgabe beginnt die Federal Reserve damit, ihr Quantitative Easing-Programm allmählich zurückzufahren, womit nach dem Ende der Krise nun auch das Ende des QE-Programms eingeläutet wird. Das Ende des QE gibt jedoch vielen Investoren Anlass zur Sorge. Schließlich sind seit der Krise die Bilanzsummen bei den Zentralbanken und die Preise an den Finanzmärkten parallel immer weiter gestiegen. Ist mit dem Abschmelzen der Zentralbankbilanzen nun im Umkehrschluss zwangsläufig ein Kursrutsch an den Finanzmärkten zu erwarten? Alle drei Features in dieser Konzept-Ausgabe beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema.
    DeCAF – Anlegen im Zeichen des Klimaschutzesoverlay
    5. April 2017
    Konzept
    In den nächsten Jahrzehnten sollen die globalen CO2-Emissionen halbiert werden. Diese Dekarbonisierungsinitiativen beeinflussen die Produktionstätigkeit verschiedener Branchen. <br/>DeCAF – das Deutsche Bank Carbon Alignment Framework – ist ein neuer Investment-Ansatz, der berücksichtigt, dass politische Emissionsziele und Anlageziele der Investoren nicht immer aufeinander ausgerichtet sind.
    Aktuelle Grafik
    Deutscher Handelsbilanzüberschuss gegenüber USA in wichtigen Industriebranchenoverlay
    17. April 2018
    Aktuelle Grafik
    Deutschland erzielte gegenüber den USA 2017 einen Handelsbilanzüberschuss in Höhe von gut EUR 50 Mrd. Die Exporte beliefen sich auf gut EUR 111 Mrd. Dem standen Importe von rd. EUR 61 Mrd. gegenüber. Dies war der zweithöchste Überschuss im deutsch-amerikanischen Warenhandel. Gegenüber 2011 hat sich der deutsche Überschuss im Handel mit den USA in etwa verdoppelt.
    Geldpolitische Trendwende und expansivere Fiskalpolitik lassen Renditen steigenoverlay
    26. Februar 2018
    Aktuelle Grafik
    Seit Jahresbeginn sind sowohl die kurzfristigen als auch langfristigen Renditen auf Staatsanleihen in den großen entwickelten Volkswirtschaften (USA, Eurozone und Großbritannien) mit Ausnahme Japans spürbar gestiegen, wenn auch von sehr niedrigen Niveaus.
    Deutschland – Politische Unsicherheit wirkt sich nicht auf Investitionszyklus ausoverlay
    12. Dezember 2017
    Aktuelle Grafik
    Wir haben unsere BIP-Wachstumsprognosen für 2017 bzw. 2018 um etwa einen halben Prozentpunkt auf 2,3% angehoben, da die Investitionstätigkeit durch die günstigen Aussichten für die Exportwirtschaft angekurbelt wird. Letztere sind ihrerseits auf den globalen Investitionszyklus zurückzuführen. Dass sich die Regierungsbildung als schwierig erweist, ist zwar mit Blick auf die längerfristigen Herausforderungen für Deutschland nicht gerade ermutigend, dürfte aber kurzfristig nur begrenzte Auswirkungen haben.<br/>