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Makroökonomie

Hier finden Sie Analysen zur deutschen und globalen Wirtschaft und dem nationalen und internationalen Finanzmarktgeschehen. Neben Konjunktur- und Finanzmarktprognosen stellen wir auch Analysen zu strukturellen und langfristigen Fragen vor

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18. September 2019
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sind auch im zweiten Quartal stark gestiegen (EUR +25,5 Mrd. bzw. +5,6% ggü. Vj.). Das größte Plus entfiel auf die Großbanken. Wachstum gab es mit einer Ausnahme in sämtlichen Branchen, wobei die kräftige Zunahme der kurzfristigen Kredite in konjunktursensiblen Branchen ein Warnsignal war. Das Zinsniveau geriet erneut unter Druck, der Margenverfall kam jedoch zum Stillstand. Die Finanzierungsalternativen schnitten allesamt sehr gut ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q2 um 0,1% ggü. Vq. geschrumpft. Nach einem starken Vorquartal entwickelten sich der private Konsum und die Investitionen der Unternehmen nur moderat positiv; der Bau war sogar rückläufig. Die Vorratsveränderungen wirkten stützend, konnten den kräftigen negativen Impuls aus dem Außenhandel aber nicht auffangen. Auch in H2 und 2020 ist keine nennenswerte Konjunkturbelebung in Sicht. [mehr]
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16. September 2019
Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen. Global schrumpft derzeit die Pkw-Nachfrage. Hinzu kommen die technologischen Mega-Trends, nämlich vernetztes Fahren sowie die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien. Großen Einfluss auf die Mobilität der Zukunft wird staatliche Regulierung haben, denn die ehrgeizigen Klimaschutzziele passen nicht zum heutigen Mobilitätsverhalten der Menschen. [mehr]
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30. August 2019
Mittlerweile teilen auch die offiziellen Prognostiker unsere Meinung, dass Deutschland sich in einer technischen Rezession befindet. Damit beginnen nun auch deutsche Politiker und Kommentatoren in den bis dato überwiegend angelsächsischen Chor einzustimmen, der lautstark staatliche Konjunkturprogramme fordert. Unserer Meinung nach sollte die Politik aber erst antizyklische Maßnahmen ergreifen, wenn wir Gefahr laufen, in eine tiefe Rezession zu fallen. Trotz der zweifellos hohen wirtschaftspolitischen Risiken erwarten wir derzeit ein solches Szenario nicht. [mehr]
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22. August 2019
Was soll der brave Bürger davon halten, wenn sein Finanzminister, ein hochrangiger Vertreter des Staates, prüfen lässt, ob er ihn vor den Handlungen eines anderen staatlichen Organs, der Zentralbank, schützen kann. Denn genau darauf läuft das vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder geforderte Verbot von Negativzinsen für die Einlagen bei den Banken (bis zu einer gewissen Größenordnung) hinaus, dessen Realisierungschancen jetzt im Finanzministerium geprüft werden. [mehr]
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20. August 2019
Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
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8. Juli 2019
In case of a snap election in Germany, a CDU/CSU-Greens coalition could be an option. Given both camps' radically different political positions in many areas, such a coalition would require both to make significant compromises. A black-green government would need to direct its focus and its available financial resources to climate protection and the energy transition. Corporates and consumers would have to bear considerable costs. This also spells a dilemma for fiscal policy. A larger share of government spending would necessarily have to be allocated to providing subsidies and mitigating the social impact of a quicker energy transition. Citizens and corporates cannot hope for major tax relief. (Also included in this issue: German goods exports, German industry, labour market, automotive business cycle.) [mehr]
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8. Juli 2019
Falls es zu vorgezogenen Bundestagswahlen käme, könnte daraus eine schwarz-grüne Koalition resultieren. Angesichts vieler unterschiedlicher Positionen würde ein solches Bündnis von beiden Seiten große Kompromissbereitschaft erfordern. Eine solche Regierung müsste ihren Fokus und die staatlichen Finanzen auf Klimaschutz und Energiewende lenken. Unternehmen und Konsumenten wären mit hohen Kosten konfrontiert. Auch die Finanzpolitik stünde vor einem Dilemma. Ein größerer Teil der Staatsausgaben müsste für Subventionen und die Minderung sozialer Folgen der forcierten Energiewende aufgebracht werden. Bürger und Unternehmen könnten nicht mit nennenswerten Steuersenkungen rechnen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Warenexport, Industrieproduktion, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB.) [mehr]
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5. Juli 2019
In Deutschland ist der Arbeitskräfteschwund nicht aufzuhalten. Das zeigt einmal mehr die kürzlich publizierte 14. amtliche Bevölkerungsprojektion. In seiner neuen Vorausberechnung berücksichtigt das Statistische Bundesamt die umfangreiche Zuwanderung der vergangenen Jahre. Der Effekt ist beeindruckend. Die Bevölkerungszahl erreicht in den nächsten Jahren neue Höchststände von rd. 84 Millionen. Unter plausiblen Annahmen zur Einwanderung (etwa im Umfang der vergangenen 20 Jahre von durchschnittlich rd. 270.000 p.a.) wird diese Zahl in den kommenden 20 Jahren nur wenig sinken. [mehr]
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5. Juli 2019
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2018 nur 285.900 neue Wohnungen fertiggestellt - ein mageres Plus von nur 0,4% ggü. Vorjahr. Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich, doch auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
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14. Juni 2019
Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen hielt das starke Wachstum zum Jahresauftakt an, es hat sich im letzten halben Jahr aber nicht weiter beschleunigt. Das Kreditvolumen (EUR +24,9 Mrd. in Q1; +5,3% ggü. Vj.) entwickelte sich in vielen Branchen positiv, wobei unternehmensnahe Dienstleister herausragten. Auslandsbanken verzeichneten erneut das größte Plus; der Margendruck ließ nach. Anleiheemissionen erholten sich etwas. Die deutsche Volkswirtschaft expandierte in Q1 überraschend kräftig (+0,4% ggü. Vq.). Dabei profitierten die Investitionen der Unternehmen, der private Konsum und der Bau von Sondereffekten. Die Exporte schnitten ebenfalls gut ab, während rückläufige Staatsausgaben und der Lagerabbau negativ wirkten. Die Industrie verharrt in der Rezession. Im Rest des Jahres dürfte das Wachstum aufgrund handels- und europapolitischer Risiken recht schwach ausfallen. [mehr]
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