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13. August 2019
Die globale Einführung von 5G hat gerade erst begonnen. Hinter dem Hype verbergen sich jedoch Unsicherheit und potenzielle unerwünschte Konsequenzen. Diese Ausgabe von Konzept will diverse offene Fragen beantworten. Zunächst erklären wir, welche spürbaren Auswirkungen 5G für Sie haben wird. Dabei geht es um die Bedeutung des Smartphones, die Zukunft des Fernsehens, präventive Wartung von Fahrzeugen, selbstfahrende Autos, Smart Citys und mehr. Wir betrachten außerdem geopolitische Streitigkeiten, befassen uns mit der Wirtschaft in Schwellenländern und vertreten die Ansicht, dass die Kosten von Ablenkung höher sind als erwartet. [mehr]
12. August 2019
Die Konjunktursorgen nehmen derzeit weiter zu. Die jüngsten Datenpunkte für die europäische Industrie fielen enttäuschend aus. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China entwickelt sich zunehmend in einen Währungskonflikt. In diesem Umfeld ist eine schnelle konjunkturelle Erholung unwahrscheinlich. Hinzu kommen politische Spannungen in Italien, die zu einer Spread-Ausweitung geführt haben. Sorge bereiten die in vielen Ländern rückläufigen Stimmungsindikatoren für den Dienstleistungssektor, der bislang als Konjunkturstütze fungiert. [mehr]
5. August 2019
Nachdem die Fed in der vergangenen Woche die Zinswende vollzogen hat, rückt der Handelsstreit zwischen China und den USA wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Die Ankündigung weiterer Zölle auf chinesische Importe sowie mögliche Reaktionen Chinas verstärken die Risikowahrnehmung der Marktteilnehmer. Da auch die deutsche Industrie unter der weltwirtschaftlichen Entwicklung leidet, dürften die Auftragseingangs- und Produktionszahlen in dieser Woche breite Beachtung finden. [mehr]
29. Juli 2019
Die wohl wichtigste Makrowoche des Jahres. Nachdem letzte Woche EZB-Präsident Draghi die Märkte auf einen ganzen Strauß von Lockerungsschritten vorbeireitet hat, dürfte sein Pendant Jerome Powell diese Woche die Zinswende in den USA starten. Der Markt geht nach den leicht über den Erwartungen ausgefallen BIP-Zahlen von letztem Freitag von einer Zinssenkung um 25 Basispunkte aus. Spannend dürfte das Statement und die Pressekonferenz im Anschluss an die Fed-Entscheidungen am Mittwoch sein, da es hier Erläuterungen für Zeitpunkt und Ausmaß weiterer Zinsschritte geben wird. [mehr]
18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
8. Juli 2019
Falls es zu vorgezogenen Bundestagswahlen käme, könnte daraus eine schwarz-grüne Koalition resultieren. Angesichts vieler unterschiedlicher Positionen würde ein solches Bündnis von beiden Seiten große Kompromissbereitschaft erfordern. Eine solche Regierung müsste ihren Fokus und die staatlichen Finanzen auf Klimaschutz und Energiewende lenken. Unternehmen und Konsumenten wären mit hohen Kosten konfrontiert. Auch die Finanzpolitik stünde vor einem Dilemma. Ein größerer Teil der Staatsausgaben müsste für Subventionen und die Minderung sozialer Folgen der forcierten Energiewende aufgebracht werden. Bürger und Unternehmen könnten nicht mit nennenswerten Steuersenkungen rechnen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Warenexport, Industrieproduktion, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB.) [mehr]
5. Juli 2019
In Deutschland ist der Arbeitskräfteschwund nicht aufzuhalten. Das zeigt einmal mehr die kürzlich publizierte 14. amtliche Bevölkerungsprojektion. In seiner neuen Vorausberechnung berücksichtigt das Statistische Bundesamt die umfangreiche Zuwanderung der vergangenen Jahre. Der Effekt ist beeindruckend. Die Bevölkerungszahl erreicht in den nächsten Jahren neue Höchststände von rd. 84 Millionen. Unter plausiblen Annahmen zur Einwanderung (etwa im Umfang der vergangenen 20 Jahre von durchschnittlich rd. 270.000 p.a.) wird diese Zahl in den kommenden 20 Jahren nur wenig sinken. [mehr]
5. Juli 2019
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2018 nur 285.900 neue Wohnungen fertiggestellt - ein mageres Plus von nur 0,4% ggü. Vorjahr. Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich, doch auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
2.3.3