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Deutschland

Deutschland ist gut durch die globale Finanz- und Eurokrise gekommen. Um auch die künftigen Herausforderungen zu meistern, bedarf es eines nachhaltigen Ausgleichs von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Erreichen dieser Ziele erfordert weitere Reformen und eine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DB Research analysiert die ökonomischen und politischen Zielkonflikte und zeigt Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik auf. Diese basieren auf nationalen Branchenanalysen, globalen Finanzmarkt- und Konjunkturprognosen bis hin zur Einschätzung internationaler politischer Entscheidungen.

378 Dokumente
17. September 2020
Aktuell wird vielfach gefordert, Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice zu gewähren. Dies könnte implizieren, dass Arbeitgeber den Arbeitnehmern die Homeoffice-Kosten erstatten müssen. Die langfristigen Auswirkungen eines solchen Gesetzes könnten beträchtliche Nebenwirkungen insbesondere für den Immobilien- und den Arbeitsmarkt haben. Potenziell könnte die Arbeitsnachfrage sinken und die Finanzstabilität gefährdet sein. [mehr]
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16. September 2020
ZEW-Index stieg im September erneut kräftig auf 77,4. Der Index korreliert stark mit der Entwicklung am Aktienmarkt. * Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Juli um 2,9% gg. Vorjahr. Geleistete Arbeitsstunden und Entgeltsumme (jeweils etwa -8,5% gg. Vorjahr) sinken noch kräftiger. Kurzarbeit als Grund. * Gastgewerbe: Umsatz steigt im Juli um 22% gg. Vormonat, liegt aber noch um 27% unter Vorjahr. Beherbergung schneidet schlechter ab als Gastronomie. * Laut Arbeitskreis Steuerschätzung kommt es im Zeitraum 2020 bis 2024 zu weiteren Steuerausfällen von rund EUR 30 Mrd. (im Vgl. zur Mai-Schätzung). * Erneuter Anstieg der COVID-19-Neuinfektionen in Deutschland. * Bundesregierung rechnet mit Verfügbarkeit eines Impfstoffs für Teile der Bevölkerung Anfang nächsten Jahres. [mehr]
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10. September 2020
Die Corona-Krise dürfte das Nachfrage-Angebots-Gleichgewicht am Münchner Wohnungsmarkt nur marginal und temporär verändern. Zwar erwarten wir für das Jahr 2020 krisenbedingt ein sehr verhaltenes Einwohnerwachstum, die Gesundheitskrise dürfte aber auch Bremsspuren am Bau hinterlassen haben. Bei einer dauerhaft höheren Homeoffice-Quote dürfte ein weiterer Nachfrageschub für den Wohnungsmarkt drohen. Unserer Einschätzung nach wird sich das Ungleichgewicht erst einmal eher weiter verschärfen als entspannen. [mehr]
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9. September 2020
Deutscher Außenhandel: Weiterer Anstieg, aber geringere Dynamik: Deutsche Exporte stiegen im Juli um 4,7% gg. Vormonat. Importe legen im Juli nur um 1,1% zu. * Produktion im Verarbeitenden Gewerbe steigt im Juli um 2,8% gg. Vormonat. Auch hier geringere Dynamik als im Mai und Juni. * VDMA rechnet mit Produktionsrückgang im Maschinenbau um 17% im Jahr 2020 und ist auch für 2021 nur verhalten optimistisch (Prognose: +2%). * DEHOGA warnt vor „gewaltiger Pleitewelle“ im Gastgewerbe. * Corona-bedingt fiel das geleistete Arbeitsvolumen in Q2 auf niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. * Auch Arbeitskosten steigen: Arbeitskostenindex legt in Q2 um knapp 2% gg. Vorquartal zu. * Neuinfektionen in Deutschland stabilisieren sich zuletzt. [mehr]
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13. August 2020
The impact of the coronavirus pandemic on growth in the second quarter was dramatic, no doubt about it. But economic data, as well as the daily and weekly real-time indicators that are now being watched meticulously, show that most countries began to reemerge from the slump back in May. In Germany, production was down by “just” 11.5% year over year in June, after a drop of nearly 25% in April. [mehr]
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12. August 2020
Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
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10. August 2020
Monthly data point to a strong pickup in economic momentum during the course of Q2, in part due to catch-up effects. Still, after the unprecedented 10.1% GDP contraction in Q2 we expect a 5% increase in Q3 followed by a 2% rise in Q4 (consensus: 5.2% and 2.4%). We now expect German GDP to contract by 6.4% (compared with -9% predicted in early May) followed by a 4% increase in 2021. Still, the pre-COVID output level will not be reached before mid-2022. The current exceptional volatility in monthly data and the further development of the global pandemic imply that the error margins remain exceptionally high. (Also in this issue: Merkel’s strength might become a burden for her potential successors.) [mehr]
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21. Juli 2020
Lobende Worte findet Stefan Schneider, unser Chefvolkswirt für Deutschland, im neuen Podzept für das deutsche Krisenmanagement in der Corona-Pandemie. Doch was bedeutet Schneiders Lob und positive Zwischenfazit in Sachen Krisenbewältigung für unsere Volkswirtschaft? Vor allem: Bleibt es fürs laufende Jahr beim düsteren Ausblick von 9 Prozent? [mehr]
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20. Juli 2020
Die deutsche Exportindustrie kämpfte die letzten Jahre mit vielen Herausforderungen. „Hausgemachte“ Probleme insbesondere im Autosektor gehörten hier ebenso dazu wie die Neuausrichtung der US-Handelspolitik. Auch die immer stärker in den Blickpunkt rückende Klimakrise implizierte massive Veränderungen. Entsprechend war die langfristige Ausrichtung vieler Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes mit etlichen Fragezeichen versehen. Die Corona-Krise erhöht die Unsicherheit nun um ein Vielfaches. Wir denken, eine Reihe von Entwicklungen sprechen für unsere These, dass kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. [mehr]
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