Im Zuge der globalen Finanzkrise setzen Anleger vermehrt auf Sachwerte wie Immobilien oder Erneuerbare Energien. Tatsächlich belegen empirische Studien, dass Sachwerte einen Inflationsschutz bieten und zur Diversifikation eines Portfolios beitragen können. Allerdings ist im Gegensatz zu homogenen Sachwertanlagen wie Gold oder anderen Rohstoffen bei heterogenen Sachwerten wie Immobilien, Schiffen oder Offshore-Windparks eine umfassende Bewertung des jeweiligen Anlageobjekts, seines Ertragspotenzials und Risikoprofils von großer Bedeutung. Anlagen in Sachwerte setzen einen gut informierten Anleger voraus, der verschiedene Anlagealternativen und -formen beurteilen kann. Dies gilt umso mehr, weil der Investitionshorizont bei den meisten Sachwertanlagen sehr langfristig ist, die Fungibilität bzw. Liquidität häufig gering ist und Anleger oftmals unternehmerische Risiken eingehen.
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